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Fußball regional Westerceller U17 unterliegt in der Nachspielzeit
Sport Fußball regional Westerceller U17 unterliegt in der Nachspielzeit
16:12 02.12.2018
Im Strafraum der Westerceller herrschte oft Hochbetrieb. Lange Zeit hielt die VfL-Defensive dem großen Osnabrücker Druck stand. Quelle: David Borghoff
Westercelle

Nichts zu holen gab es für die Westerceller Junioren in der Fußball-Niedersachsenliga. Die U19 war in Verden chancenlos und kassierte mit 0:3 die nächste Niederlage. Die U17 gab im Heimspiel gegen VfL Osnabrück II in letzter Minute einen Punkt aus der Hand.

JFV Verden/Brunsbrock – VfL Westercelle U19 3:0 (0:0)

Seit nunmehr fünf Spielen steht der VfL nunmehr schon ohne Punktgewinn da. Die Konsequenz: In der Tabelle legen die Schwarz-Gelben seit Wochen eine Talfahrt hin. Daran hat sich auch in Verden nichts geändert. Nachdem sich der VfL zur Pause noch schadlos hielt, gingen die Gastgeber durch einen Doppelpack von Ole Sievers (52., 59.) in Führung. Die Partie war damit bereits entschieden, in der 84. Minute legte Hans-Hinrich-Lennart Schröder das 3:0 nach.

Angesichts der Verletzungsmisere war für den VfL an diesem Tag nicht mehr drin. Das sah auch Trainer Klaus-Ulrich Fiedler so: „Verden war uns vor allem körperlich überlegen.“ So konnten sich die Angreifer Marcos Pappas und Younes Barikzehi gegen die Verdener Abwehrreihe nicht wirkunsvoll in Szene setzen. Auch Mittelfeldspieler Fabian Woitschek, der während der Partie in die Sturmspitze wechselte, spielte sich immer wieder fest. „Offensiv hat es uns wieder an Laufbereitschaft gefehlt“, bemängelt Fiedler.

Lob hatte der Coach besonders für Außenverteidiger Maximilian Wede übrig: „Sein Einsatz war überragend. Er hat sich richtig für das Team reingeworfen.“ Nachdem in der vergangenen Woche personelle Unterstützung aus der U17 kam, waren diesmal Ibrahim Mirza Ismail, Jesse Ralva und Max Aurin aus der U19 II dabei, die ihre Aufgabe ordentlich erledigten.

Doch scheinbar kann der VfL seinen weiter verletzten Leitwolf Theo Bischoff nicht adäquat ersetzen. Ohne ihn fehlt eine klare Führungsfigur. „Das Mannschaftsgefüge ist eine Baustelle, die wir in der Winterpause angehen müssen“, äußert der Coach unmissverständlich.

VfL Westercelle U19: Dominik Lowag – Sidan Alatas, Ibrahim Mirza Ismail, Andy Ruppert, Maximilian Wede – Jesse Ralva, Acat Sacik (66. Max Aurin), Sinan Karak, Fabian Woitschek – Younes Barikzehi, Marcos Pappas.

VfL Westercelle U17 – VfL Osnabrück II 1:2 (1:0)

Beinahe hätten die Westerceller dem nominellen Favoriten von Tabellenplatz zwei einen Punkt abgeknöpft. In der 23. Minute profitierte der VfL von einem Torwartfehler von Gästekeeper Marlon Gorny und ging sogar in Führung. Kevin Gerecke lief den gegnerischen Keeper früh an und blockte seinen Abschlag. Der Ball fand seinen Weg ins Netz.

Die Spielkontrolle hatten jedoch erwartungsgemäß die Lila-Weißen aus Osnabrück. Aber sie konnten den vielen Ballbesitz nicht oft genug in gefährliche Angriffe ummünzen. „Unsere Taktik, tief zu stehen und auf Konter zu lauern, ist sehr gut aufgegangen“, sagt VfL-Coach Dennis Hadler. Schlüsselmoment der Partie: Eric Schlumbohm vergab das 2:0.

Nach der Pause erhöhten die ambitionierten Osnabrücker den Druck. Die Westerceller Abwehr mit Torwart Ole Weiß bekam nun mehr zu tun. Eine Ecke führte schließlich zum Ausgleich durch Malte Drees (65.). Die Hausherren boten dennoch eine ansprechende Defensivleistung. Lange Zeit schien es, als ob sie sich dafür belohnen könnten. Doch in der vierten Minute der Nachspielzeit gab es noch einmal Freistoß für Osnabrück, den Weiß zunächst stark parierte. Die Westerceller klärten den Ball aber nicht ausreichend, sodass im zweiten Anlauf Justin Noah Seven den Siegtreffer erzielte.

„Natürlich ist diese späte Niederlage schade, aber Osnabrück ist der verdiente Sieger. Sie hatten mehr vom Spiel“, erkannte Hadler an. Doch die Tatsache, dass man auch gegen ein Spitzenteam kurz vor einem Punktgewinn stand, zeige, dass man sich vor niemandem verstecken müsse. Der VfL kann mit einem reinen Gewissen in die Winterpause gehen. (pwo)

VfL Westercelle U17: Ole Weiß – Marek Schumann, Luc Schilling, Ben Hübner, Daniel Echner – Lukas Bonk, Eric Schlumbohm, Jan Hoppenstedt, Kevin Gerecke, Lennart Röhrs – Dominik Gärtner; eingewechselt: Serhat Yavsan.

Von Philip Wolf

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