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Fußball regional Wietzenbruch siegt sich aus dem Tabellenkeller
Sport Fußball regional Wietzenbruch siegt sich aus dem Tabellenkeller
21:57 28.04.2013
Der SC Wietzenbruch sicherte sich durch einen 5:1-Sieg gegen den SV Nienhagen II drei wertvolle Punkte für den Klassenverbleib. Hier trifft Sebastian Kunze zum 5:0. Quelle: Gert Neumann
Wietzenbruch

Die Gastgeber legten bei ihrem höchsten Saisonsieg einen Start nach Maß hin. Bereits nach drei Minuten schloss SCW-Spielmacher Sebastian Wipke sein entschlossenes Solo aus 15 Metern unhaltbar zum 1:0 ab. Die wie entfesselt aufspielenden Wietzenbrucher nutzten die Unsicherheit der Gäste weiter aus und erhöhten prompt auf 2:0. Sven Dettmer, erstklassig eingesetzt von Wipke, brachte den Ball im zweiten Versuch aus kurzer Distanz über die Linie.

Ohne hinten etwas anbrennen zu lassen, erspielte sich der SCW eine gute Möglichkeit nach der Anderen. Erst nach einer halben Stunde stand Dettmer zum zweiten Mal richtig und baute den Vorsprung seiner Mannschaft auf beruhigende drei Tore aus.

Ähnlich ging es im zweiten Spielabschnitt weiter. Kurz nach dem Wiederanpfiff staubte Timo Wieter zum 4:0 für die Gastgeber ab (48.). In der Folge schalteten die Wietzenbrucher einen Gang zurück, unterstrichen ihre neu gewonnene Lust am Toreschießen aber durch Sebastian Kunzes Treffer ein fünftes Mal (75.).

Für die Nienhäger, die ohne ihre vier Stammverteidiger anreisen mussten, reichte es kurz vor dem Ende dann doch noch für den Ehrentreffer. Ole Twelkemeyer schloss einen schnellvorgetragenen Konter sicher ab (88.).

„Wir waren aggressiver, haben den Ball laufenlassen und ihn behauptet – eine geschlossene Mannschaftsleistung“, fand Wietzenbruchs Trainer Sascha Klein. Und welche Bedeutung räumt er dem Sieg über den direkten Konkurrenten im Abstiegskampf ein? „Das war der Befreiungsschlag. Gewinnen wir nächste Woche in Hohne, sollte das Thema durch sein“, meinte Klein.

Wenn die Wietzenbrucher Offensivabteilung es schafft, ihren neu entdeckten Torriecher zu transportieren, wird der Klassenerhalt wohl in der Tat nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Von Philip Krüger