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Fußball regional Wietzenbruch will ersten Heimdreier
Sport Fußball regional Wietzenbruch will ersten Heimdreier
19:13 27.09.2018
In der Fußball-Bezirksliga steht der 8. Spieltag an. Quelle: Oliver Knoblich
Celle

Der SC Vorwerk Celle hat am Sonntag mit der Elf von Eintracht Leinetal den Tabellenfünften zu Gast. Spitzenreiter VfL Westercelle möchte bei Germania Walsrode seine Siegesserie ausbauen.

SC Wietzenbruch – SG Scharmbeck-Pattensen (Samstag, 17 Uhr)

Mit einem 4:1-Auswärtssieg bei der SG Nordheide beendete der SC Wietzenbruch am vergangenen Wochenende endlich seine Serie ohne Punkte. Doch dieser Dreier ist für den Tabellenvierzehnten nicht allzu viel wert, wenn nun am heimischen Alten Kanal nicht nachgelegt wird.

Doch gerade das könnte das Problem sein, denn auf eigenem Platz hat das Team von Trainer Eike Mach bisher noch nichts gerissen. Alle bisherigen vier Heimspiele gingen verloren. „Es ist an der Zeit diese Negativserie zu stoppen. Aber wenn es uns gelingt, den spielerischen Aufwärtstrend aus der Partie bei der SG Nordheide auch auf eigenem Platz zu bestätigen, stehen unsere Chancen auf den ersten Heimdreier ganz gut“, meint Trainer Mach.

Er glaubt, dass sein Team aus dem ersehnten ersten Sieg viel Selbstvertrauen gezogen hat. „Wir haben endlich gezeigt, dass wir auch fußballerische Qualitäten haben“, so der SCW-Coach, der wahrscheinlich Hans-Martin Schneider und Cengiz Ceper wieder im Kader hat.

Mach hofft darauf, dass Mathias Winkler & Co. die offensichtliche Abwehrschwäche der Gäste (bereits 19 Gegentreffer) ausnutzen können. Gegner Scharmbeck-Pattensen, der zuletzt den TSV Wietzendorf mit 6:0 abfertigte, hat mit sieben Zählern auf dem Konto insgesamt auch noch nicht wirklich überzeugt. Allerdings haben die Scharmbecker mit Sascha Damm, Marc-Merlin Freitag und Dzenan Derlek brandgefährliche Akteure in ihren Reihen.

SC Vorwerk – Eintracht Leinetal (Sonntag, 15 Uhr)

Mit zehn Punkten aus sechs Spielen steht Aufsteiger SC Vorwerk bisher voll im Soll. Und wenn die Spiele gegen den VfL Maschen und zuletzt beim MTV Egestorf nicht buchstäblich in letzter Sekunde noch verloren gegangen wären, hätten es auch zwei Punkte mehr sein können. Doch es ist das Positive, das bei den Weinroten, die bisher viel Spielkultur bewiesen haben, eindeutig überwiegt.

Dennoch wird es sehr schwer im Spiel gegen Eintracht Leinetal den „Erfolgsfaden“ wieder aufzunehmen. „Leinetal hat eine junge dynamische Truppe, die über 90 Minuten ein hohes Tempo gehen kann. Um gegen die zu punkten, müssen wir auf jeden Fall an unser Limit gehen“, weiß Trainer Stefan Mainka.“

Der Tabellenfünfte ist nicht erst seit dieser Saison für sein schnelles Angriffsspiel bekannt und hat mit Hendrik Rönnebeck einen nur schwer auszuschaltenden Angreifer in seinen Reihen. „Wir haben gesehen, dass wir mit jedem Gegner voll mithalten können. Über Sieg und Niederlage haben meist nur Kleinigkeiten entschieden. Wenn wir noch eine Spur cleverer werden, ist mir um den weiteren Saisonverlauf nicht bange“, sagt Coach Mainka.

Germania Walsrode – VfL Westercelle (Sonntag, 15 Uhr)

Es läuft immer besser bei den Gelb-Schwarzen. Davon konnten sich Zuschauer und Verantwortliche im Regen-Spiel gegen den VfL Maschen überzeugen. Hervorzuheben waren insbesondere das schnelle und variable Umschalt- und Angriffsspiel der Westerceller, bei denen jeder einzelne die Laufwege des anderen immer besser verinnerlicht hat.

So reist das Team des Trainer-Duos Heiko Vollmer und Axel Güllert auch mit breiter Brust zum Auswärtsspiel bei Germania Walsrode. „Wir fahren schon nach Walsrode, um da zu gewinnen. Bevor der Oktober mit seinen richtig schweren Spielen gegen Elstorf, Vorwerk und Leinetal beginnt, wollen wir uns diese Punkte noch sichern“, sagt Trainer Heiko Vollmer. „Wir müssen wieder vernünftig in der Defensive stehen und möglichst lange die Null halten. Über ein kontrolliertes Spiel nach vorne wollen wir dann zum Erfolg kommen“, fügt Vollmer an. Bei diesem Unterfangen steht ihm bis auf eine Ausnahme der ganze Kader zur Verfügung. Fehlen wird nur Philipp Garmann, der voll im Umzugsstress steckt.

Von Jochen Strehlau

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