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Fußball regional Wietzenbruchs vergeblicher Kampf gegen den Meister
Sport Fußball regional Wietzenbruchs vergeblicher Kampf gegen den Meister
19:40 06.05.2018
Der eingewechselte Mathias Winkler (links), hier im Zweikampf mit Winsens Alexander Bowmann,markierte den Anschlusstreffer für Wietzenbruch. Für einen Punktgewinn war der aber zu wenig. Quelle: Oliver Knoblich
Celle

Celle. Mathias Winklers Anschlusstreffer eine Viertelstunde vor Spielschluss ließ beim Aufsteiger zwar noch einmal zarte Hoffnungen auf ein Remis aufkeimen, doch die Gäste brachten die knappe Führung relativ souverän über die Zeit. Und wenn man die gesamten 90 Minuten betrachtet, geht der Erfolg des Tabellenführers, der mit dem Sieg in Wietzenbruch die Meisterschaft klarmachte, auch in Ordnung.

Winsen brauchte anfangs eine zehnminütige Orientierungsphase, zeigte dann aber in beeindruckender Manier, warum es in dieser Saison die Bezirksliga so eindeutig dominierte. „Die können richtig Fußball spielen. Sind schnell, technisch stark und lassen den Ball exzellent laufen“, musste auch SCW-Trainer Eike Mach anerkennen. Sein Team hatte sich der Winsener Überlegenheit, die sich auch in hochkarätigen Torchancen widerspiegelte, lange mit Glück und Geschick entgegengestellt. Zweimal retteten Pfosten (10.) und Latte (28.). Einmal verkürzte der ausgezeichnete SCW-Torwart Niels Petersen gegen Winsens Maximilian Köster (13.) blitzschnell den Winkel. Dann fischte er einen hart geschossenen Ball von Oliver Rupprecht (19.) mit unglaublicher Reaktion aus dem Winkel.

So war das 0:1 (41.) durch Alexander Bowmann, der den Ball im Anschluss an eine Ecke aus kurzer Distanz einnetzte, hochverdient. „Das Tor hätten wir verhindern müssen. Vier Mann sind da. Aber keiner greift den Torschützen an“, ärgerte sich SCW-Trainer Eike Mach.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich an der spielerischen Überlegenheit der Gäste zunächst nichts. Doch nach und nach wurde der SCW mutiger. Nach schöner Kombination über Kais Manai und Ebrima Singhateh war Gibril Badjies Kopfball (54.) aber zu schwach. Der für den überzeugenden Matei Petre Rusu ins Spiel gekommene Mathias Winkler belebte das Spiel des Aufsteigers zusätzlich. Doch nach einer Ecke erhöhten die Gäste auf 0:2 (70.). Der auffällige Rupprecht köpfte das Leder unhaltbar ins linke obere Dreieck.

Die vorbildlich kämpfenden Wietzenbrucher gaben nicht auf und kamen zum Anschluss. Adrian Schmidt schickte Winkler steil, der sich die Chance zum 1:2 (76.) nicht entgehen ließ. Der SCW setzte alles auf eine Karte und brachte die Abwehr der Gäste mit hohen Bällen in den Strafraum ein wenig ins Wanken. In der Schlussminute schoss Winkler das Leder aus aussichtsreicher Position über den Kasten. „Es war klar, dass wir gegen nicht viele Chancen bekommen würden. Möglichkeiten zum Ausgleich waren in der Nachspielzeit tatsächlich noch da, aber wir haben das Ding leider nicht mehr reingemacht“, haderte Trainer Mach.

Von Jochen Strehlau

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