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Fußball überregional Ab auf die Insel: Hasenhüttl wird Trainer des FC Southampton
Sport Fußball überregional Ab auf die Insel: Hasenhüttl wird Trainer des FC Southampton
23:41 05.12.2018
Southamptons neuer Coach Ralph Hasenhüttl (M) verfolgt das Spiel bei Tottenham von der Tribüne aus. Foto: Adam Davy/PA Wire Quelle: Adam Davy
Southampton

Southampton (dpa) - Ralph Hasenhüttl kehrt der Bundesliga vorerst den Rücken und sucht als erster österreichischer Cheftrainer sein Glück in der Premier League.

Beim abstiegsbedrohten FC Southampton soll der 51-Jährige nicht nur den Retter in der Not geben, sondern erhielt in Form eines Vertrags für zweieinhalb Jahre gleich einen großen Vertrauensvorschuss. Schon am Donnerstag soll Hasenhüttl erstmals das Training leiten. «Dieser Trainer ermöglicht uns einen frischen Start. Sehr schnell erschien uns Ralph als unser idealer Kandidat», sagte Clubchef Ralph Krueger.

Hasenhüttl hatte im Sommer RB Leipzig nach einem Streit über einen neuen Vertrag verlassen. In seinem ersten Jahr bei den Sachsen war er mit dem Team zur Vizemeisterschaft und in die Champions League gestürmt. Zuvor hatte er schon beim FC Ingolstadt auf sich aufmerksam gemacht, als er die Oberbayern mit einem energischen Spielstil in die Bundesliga führte. In den vergangenen Monaten galt Hasenhüttl als Kandidat bei einer Reihe von Clubs, darunter auch der FC Bayern, Bayer Leverkusen und der FC Arsenal.

In Southampton tritt er die Nachfolge von Mark Hughes an. Der Waliser war am Montag nach nur neun Monaten und zuletzt zehn Spielen ohne Sieg entlassen worden. Hasenhüttl ist in Southampton schon der vierte Cheftrainer in nur zwei Jahren, seit Ronald Koeman 2016 den Club in Richtung FC Everton verließ.

Am Mittwochabend schaute sich Hasenhüttl die 1:3-Niederlage seines neuen Arbeitgebers bei den Tottenham Hotspur auf der Tribüne an. Zum ersten Mal auf der Bank wird er am Samstag in Cardiff sitzen. Interimstrainer Kelvin Davis soll ihm dann als Co-Trainer zur Seite stehen.

Hasenhüttl stehe für «Leidenschaft, Struktur, das Talent zur Kommunikation, den Arbeitsethos und den Hunger auf Wachstum, den wir in unserem Southampton-Weg anstreben», schwärmte Club-Boss Krueger. Die Verhandlungen mit dem früheren österreichischen Fußball-Nationalspieler seien schnell und reibungslos verlaufen.

Französische Talente wie Pavard, Diallo und Pléa bereichern die Bundesliga und lassen aufhorchen. So viele Franzosen wie nie zuvor spielen in der höchsten deutschen Spielklasse. Der Trend hat Vorteile - sowohl für die Clubs als auch für die Spieler.

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