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Fußball überregional Sparring-Partner RB Leipzig: Bayern wollen weiter nach oben
Sport Fußball überregional Sparring-Partner RB Leipzig: Bayern wollen weiter nach oben
17:11 18.12.2018
Münchens Trainer Niko Kovac sieht das Spiel gegen RB Leipzig auch als eine Art Sparring für den FC Liverpool. Foto: Julian Stratenschulte Quelle: Julian Stratenschulte
Leipzig

München (dpa) - Mitten in der Bundesliga-Aufholjagd bekommt der FC Bayern einen kleinen Vorgeschmack auf den FC Liverpool. «Leipzig hat auf jeden Fall dieselben Grundideen: Schnelles Umschalten mit schnellen tollen Fußballern», sagte Trainer Niko Kovac, vor dem Spiel am Mittwoch gegen RB Leipzig.

«Es ist schon richtig, dass das am Mittwoch in etwa ähnlich ist. Aber man muss ganz klar sagen, Liverpool ist eine Weltklasse-Mannschaft.» Auch die Sachsen sind ein gefährlicher Kontrahent, der den Münchner Aufschwung schlagartig bremsen könnte. In diesem Heimspiel und dann am 22. Dezember auswärts bei Pokalsieger Eintracht Frankfurt müssen die Münchner ihre zurückgewonnene Stabilität unter Beweis stellen. «Das sind schwere Spiele und Gegner, die im Moment gut drauf sind», sagte Sportdirektor Hasan Salihamidzic. «Wir wollen da weitermachen, wo wir aufgehört haben, nämlich weiter siegen.»

Nach stürmischen Herbstwochen, in denen Trainer Niko Kovac bedenklich wackelte, sieht sich der FC Bayern wieder auf Kurs. «Wir haben richtig die Kurve bekommen. Wir haben nach der einen Phase, die wir nicht so gut gemeistert haben, eine Serie gestartet», sagte Salihamidzic. Vier Siege in Champions League und Bundesliga, dazu ein 3:3 bei Ajax Amsterdam lautet die jüngste Bilanz der Münchner.

«Wir haben die richtigen Schlüsse gezogen», sagte Kovac und forderte nach dem 4:0 gegen Hannover den nächsten selbstsicheren Auftritt. «Wir müssen dominant und selbstbewusst auftreten, nicht arrogant, sondern respektvoll. Aber schon wissend, dass wir auf dem Weg nach oben sind», forderte Kovac.

Zurück ist nach seiner Verschnaufpause Franck Ribéry. Arjen Robben fehlt weiter verletzt. Die Sachsen bangen derweil um den Einsatz von Mittelfeldspieler Kevin Kampl (Zehprobleme). Zudem fehlt neben dem Langzeitverletzten Emil Forsberg im Mittelfeld auch der gelb-gesperrte Marcel Sabitzer. Zudem gibt es «noch den einen oder anderen Wackelkandidaten. Für uns ist wichtig, die richtige Elf mit der richtigen Grundordnung zu finden, um für eine Überraschung sorgen zu können», sagte RB-Coach Ralf Rangnick: «Das nehmen wir uns aber vor.»

Sechs Punkte aus den Spielen gegen Leipzig, das mit einem Sieg an den Bayern vorbeiziehen könnte, und gegen die Überraschungsmannschaft Frankfurt würden die Münchner weiter auf den siebten Titel am Stück hoffen lassen. «Davon zu sprechen, wäre vermessen, weil wir neun Punkte weg sind. Das ist viel», sagte Salihamidzic. «Wir haben es nicht selber in der Hand. Wir wollen immer einen Schritt nach dem anderen machen.»

Bevor die Münchner in der Arena die Licht-Show und einen Jahresrückblick auf der Videowand genießen können, steht harte Arbeit an. In der Vergangenheit gingen die Duelle gegen Leipzig zu Hause mit Siegen jeweils gut aus. Vor zwei Jahren im Spitzenspiel Erster gegen Zweiter wurde der damalige Aufsteiger aus Sachsen beim 3:0 regelrecht überrannt. Nicht viel besser erging es RB in der Vorsaison beim 2:0 der Münchner. Kapitän Willi Orban sah beim 0:2 früh Rot, Emil Forsberg musste beim 0:3 nach einer halben Stunde runter.

«Es wäre ganz schön, wenn wir die Partie mal mit elf Leuten beenden könnten», sagte Nationalspieler Timo Werner. Er setzt darauf, endlich auch in der Allianz Arena zu treffen. Der Leipziger Doppelpack-Mann warnte aber vor den wiedererstarkten Bayern. «Immer, wenn wir nach München kommen, ist Bayern wieder in Topform», stellte Werner fest. Kovac mag die Spielweise des 22-Jährigen, der alleine schon von Vita und Erfolgen als möglicher Bayern-Kandidat gelten muss. «Timo Werner ist ein toller Spieler, das ist klar, aber da erzähle ich nichts Neues», sagte Kovac.

Die Bayern haben gerade «einfach Bock», wie es David Alaba nach dem 4:0 gegen Hannover formulierte. Doch bei allem Spaß macht es die Aufholjagd auf den BVB nicht leichter. «Es liegt an uns, unsere Hausaufgaben zu machen, und dann schauen wir, was passiert», sagte Joshua Kimmich. Gegen Leipzig, Frankfurt - und erst recht beim Königsklassen-Knaller im kommenden Jahr.

Von dpa Von Christian Kunz und Sandra Degenhardt

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