Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Fußball überregional Hoeneß rückt von Kovac ab: Gegen Benfica aber auf der Bank
Sport Fußball überregional Hoeneß rückt von Kovac ab: Gegen Benfica aber auf der Bank
20:01 24.11.2018
Uli Hoeneß stärkt Niko Kovac nicht mehr uneingeschränkt den Rücken. Foto: Matthias Balk Quelle: Matthias Balk
München

München (dpa) - Uli Hoeneß hat nach dem in letzter Minute verspielten Sieg gegen Fortuna Düsseldorf die Zukunft von Trainer Niko Kovac beim FC Bayern München infrage gestellt.

Der Präsident gab dem 47-Jährigen nach dem 3:3 keine Jobgarantie mehr. «Wir spielen am Dienstag gegen Benfica Lissabon, und da wird unser Trainer sicherlich Niko Kovac sein», sagte Hoeneß vor Journalisten in der Allianz Arena.

«Im Moment ist es kein Thema», sagte der 66-Jährige zur Trainerfrage, «weil wir uns jetzt vorgenommen haben, in aller Ruhe darüber zu schlafen und am Dienstag das schwere Spiel vor uns haben. Und dann müssen wir eine Analyse machen, wo wir eigentlich stehen. Für uns ist jetzt wichtig, dass wir Ruhe bewahren. Das fällt schwer, das gebe ich absolut zu.» Entscheidend sei aktuell, «dass wir alle Kräfte mobilisieren», um am Dienstag in der Champions League die Qualifikation für das Achtelfinale zu schaffen.

«Dann müssen wir uns schon nochmal zusammensetzen, wie es weitergehen soll. Denn das, was heute passiert ist, ist absolut nicht akzeptabel», sagte Hoeneß. «Tatsache ist, dass wir natürlich eine schwierige Ausgangsposition für den Rest der Saison sehen und wir müssen uns erstmal über das Wochenende alle Gedanken machen, wie wir aus dieser Situation das Beste machen.» Bei neun Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Borussia Dortmund aktuell noch von der Meisterschaft zu sprechen, «wäre doch etwas überheblich».

«Von diesem Schock muss ich mich jetzt erstmal erholen», sagte Hoeneß zur verspielten 3:1-Führung und dem vierten sieglosen Heimspiel am Stück. Der Präsident fällt ein vernichtendes Fazit über den aktuellen Zustand der Mannschaft. «Wir spielen sehr schlechten Fußball, einen uninspirierten Fußball und einen Fußball ohne Selbstvertrauen.» Hoeneß übte aber auch scharfe Kritik an den Profis, gerade wegen der Gegentore: «Man muss auch mal kritisch mit dem einen oder anderen Spieler umgehen, weil das ist hanebüchen, was da passiert ist.»

Borussia Dortmund zieht an der Spitze der Fußball-Bundesliga weiter einsame Kreise. Dennoch mahnen die Verantwortlichen zur Zurückhaltung. Vom Titel träumen vorerst nur die Fans.

24.11.2018

Drei Stammspieler-Ausfälle in Wolfsburg waren zu viel für RB Leipzig. Mit dem noch vorhandenen Personal sind die Sachsen kein Spitzenteam in der Fußball-Bundesliga. Das wurde beim verdienten 0:1 in Wolfsburg allzu deutlich. Und das nervte vor allem Coach Rangnick.

24.11.2018

Eintracht Frankfurt ist erster Verfolger von Spitzenreiter Borussia Dortmund! Zumindest für eine Nacht. Der Pokalsieger setzt seine Siegesserie auch beim FC Augsburg fort und klettert in der Tabelle. Die Fuggerstädter müssen nach unten schauen.

24.11.2018