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Handball Altencelle II will Garßen ins Stolpern bringen
Sport Sport regional Handball Altencelle II will Garßen ins Stolpern bringen
14:30 07.12.2018
Wie hier Oldaus Meike Weyeneth wollen die Garßener Abwehrspielerinnen Adriane Zywicki (links) und Manuela Schulz auch die SVA-Offensive in den Griff bekommen. Quelle: Oliver Knoblich
Celle

In der Handball-Landesliga der Frauen will der SV Garßen im Stadtderby gegen den SV Altencelle II seine Tabellenführung verteidigen. TuS Bergen sollte stark genug sein, um sich in eigener Halle gegen Kellerkind HSG Elbmarsch deutlich durchzusetzen. Vor einer richtungsweisenden Partie steht die HSG Lachte-Lutter im direkten Abstiegsduell mit dem MTV Ashausen/Gehrden.

SV Garßen – SV Altencelle II (Samstag, 16 Uhr)

Vor dem letzten Spiel der Hinrunde führt der SV Garßen die Tabelle mit stolzen 16:2 Punkten an. Das ist jetzt vielleicht keine Sensation, aber zumindest eine größere Überraschung. Doch die gute Platzierung kommt nicht von ungefähr. „Wir haben uns kontinuierlich gesteigert und ziehen unsere Stärke aus einer geschlossenen und ausgeglichenen Mannschaftsleistung“, erklärt SVG-Trainer Felix Michelmann.

Vor allem in der Defensive standen die Garßenerinnen, die selten glänzten, dafür aber mehr als solide spielten, zuletzt immer besser. „Unser Ziel ist es, vor Weihnachten noch 4:0 Punkte zu holen und ich bin zuversichtlich, dass wir das auch schaffen. Doch der SVA kann eine „Wundertüte“ sein. Da müssen wir aufpassen und nehmen das Spiel deshalb sehr ernst“, so Michelmann. Dennoch geht der SVG als Favorit in dieses reizvolle Stadtduell.

„Dieses Derby ist schon etwas Besonderes. Meine Mannschaft ist extrem heiß auf dieses Kräftemessen. Wenn wir über die volle Spielzeit unser vorhandenes Können abrufen, haben wir durchaus eine Außenseiterchance“, sagt SVA-Trainerin Luisa Grimm, die als „Backup-Torhüterin“ wohl wieder auf dem Spielberichtsbogen stehen wird.

Aber gerade die Konstanz über 60 Minuten war das, was dem Aufsteiger, der die letzten beiden Spiele verlor, zuletzt fehlte. So wird auf die Abwehr der Altencellerinnen Schwerstarbeit zukommen. Auch deshalb, weil die Offensive der Garßenerinnen mit ihrem flexiblen Spiel und den vielen verschiedenen Torschützinnen ziemlich unberechenbar ist. Doch auch der SVA hat mit Rechtsaußen Cristine Harpeng (bisher 54 Saisontore) eine der besten Werferinnen der Liga in ihren Reihen. „Der Druck lastet eher auf Garßen und weniger auf uns. Wir treten in Bestbesetzung an und wollen eine Überraschung erzwingen“, gibt sich Trainerin Grimm kampfeslustig.

TuS Bergen – HSG Elbmarsch (Samstag, 17.15 Uhr)

Das Team von Trainer Detlef Janke steht mit 12:6 Punkten auf dem guten vierten Tabellenplatz. Mit einem weiteren Sieg gegen den Abstiegskandidaten HSG Elbmarsch können die Grün-Weißen ihre gute Position untermauern und gegebenenfalls sogar mit dem HV Lüneburg nach Punkten gleichziehen. Dieser misst sich im Spitzenspiel und Lüneburg-Derby mit dem MTV Embsen. „Wir wollen uns im Führungs-Quartett festbeißen und gerne noch einen Tick nach oben rücken. Dazu müssen die Punkte natürlich in der Heisterkamp-Halle bleiben“, sagt Trainer Janke.

Doch nach Stand der Dinge fallen nicht nur die Rückraumspielerinnen Hanna Müller und Annette Könecke, sondern auch Torfrau Melina Wernert aus. „Wir sind gerade nicht so breit aufgestellt, aber ich bin sicher, dass wir das kompensieren werden. Unsere zweite Torfrau Jana Döhler hat in der letzten Woche schon einen guten Job gemacht und das wird sie auch gegen Elbmarsch tun“, unterstreicht Janke.

HSG Lachte-Lutter – MTV Ashausen/Gehrden (Samstag, 18 Uhr)

„Die Punkte gegen den Abstieg müssen wir gegen andere Gegner holen“, ließ HSG-Trainer Holger Heinrich im Laufe der Saison mehrfach verlauten. Nun kommt mit dem Tabellenschlusslicht MTV Ashausen/Gehrden eine Mannschaft in die Sporthalle Südfeld, die die HSG im Kampf um den Klassenerhalt einfach besiegen muss. Im Falle einer Niederlage würden die Lachendorferinnen vermutlich selbst auf den letzten Tabellenplatz abrutschen.

„Jetzt ist eine gute Leistung aller Spielerinnen gefragt. Wir dürfen uns nicht ins Hemd machen. Wenn wir gegen Ashausen nicht gewinnen, gegen wen sollen wir sonst gewinnen?“, stellt Heinrich in den Raum. Er geht davon aus, dass Haupttorschützin Annabell Colditz in Manndeckung genommen werden könnte und hat sein Team im Training auf diese Situation vorbereitet. „Jetzt heißt es Farbe bekennen. Die zwei Punkte müssen her. Von mir aus auch mit einem „dreckigen“ Sieg“, so Heinrich.

Von Jochen Strehlau

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