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Handball Der nächste Anlauf
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17:30 02.11.2018
Das Verletzungspech bleibt dem SV Altencelle treu: Niklas Starke (beim Wurf) brach sich im Training das Brustbein und fällt wochenlang aus. Quelle: Kimberly Wojahn
Altencelle

Wie geht es weiter mit der Auswärtsmalaise des SV Altencelle in der Handball-Verbandsliga der Männer? Leichter werden die Aufgaben nicht, denn mit der HSG Rhumetal wartet ein mehr als unbequemer Gastgeber auf die Rot-Gelben. Zur ungeliebten Sonntagzeit um 17 Uhr steht das Kahle-Team in der Burgberghalle.

„Machen wir kein Geheimnis draus. Sonntag, 17 Uhr ist nicht grad die beliebteste Zeit für Gastmannschaften“, sagt Teamsprecher Sebastian Ebel. Zudem – und das ist viel schlimmer – gab es eine weitere Horrormeldung aus dem Lazarett. Zu den Langzeitverletzen Malte Herbst und Jan Pahlow gesellt sich nämlich leider Niklas Starke, der sich bei einer normalen Aktion im Training das Brustbein brach. Die Altenceller Verantwortlichen gehen davon aus, dass er erst in vier bis sechs Wochen wieder einsatzfähig ist.

Immerhin gab es auch anderthalb gute News: Pahlow hat nämlich ein leichtes Rekonvaleszenz-Training aufgenommen und Youngster und Rückraum-Allrounder Daniel Mummert kehrt bereits nach einer Woche zurück ins Team. Die Fingerverletzung stellte sich als nicht so schlimm heraus wie erwartet. Er wird auf jeden Fall die Reise antreten und Trainer Martin Kahle während des Spiels entscheiden, wie er Mummert einsetzt.

Allen personellen Fragen zum Trotz startet der SVA einen weiteren Anlauf, um endlich auswärts zu punkten. Allerdings machen sich die Gäste keinen überflüssigen Druck, sondern wollen endlich mal ihr eigenes Spiel machen, geschlossen als Team agieren und dann auch in der Fremde Erfolgserlebnisse feiern. Aber in Katlenburg bei der HSG Rhumetal? Am Fuße des Burgbergs in der Nähe Göttingens, wo die Krippe der Torhüter-Legende Michael Krieter steht, wartet eine erfahrende und gut bekannte Mannschaft auf die Altenceller.

Vor allem, wenn Routinier und Feuerwehrmann Benjamin Jentsch mitmischt, wird es brenzlig. Dazu gesellt sich mit Jan-Niklas Falkenhein ein weiterer, kreuzgefährlicher Rückraumkanonier. Und mit den drei Kreitz-Brüdern, Ole Bierwirth sowie Jannis Deppe gibt es weitere treffsichere Männer, die allesamt ein Spiel entscheiden können. Wie unlängst die TSG Emmerthal schmerzlich erfuhr. Der Tabellenzweite kam am Harzrand mit 30:38 unter die Räder.

Keine ganz leichte Aufgabe also für den SVA. „Im Gegensatz zu Hildesheim in der vergangenen Woche treffen wir auf einen körperlich sehr starken Gegner. Meine Mannschaft muss vor allem in der Abwehr Akzente setzen. Dazu müssen wir auch auf unsere Chancen im Angriff warten und treffsicher sein“, meint Kahle.

Von Stefan Mehmke

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