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Handball Doppelter Einsatz nach langer Pause
Sport Sport regional Handball Doppelter Einsatz nach langer Pause
15:24 09.11.2018
Maren Minskowski und ihre Garßener Kolleginnen müssen in Oldau ihre Chancen besser nutzen. Quelle: Oliver Knoblich
Celle

In der Handball-Landesliga der Frauen greift TuS Oldau-Ovelgönne nach sechswöchiger Spielpause wieder ins Punktspielgeschehen ein und steht gleich vor einer Doppelbelastung. Am Samstagabend empfängt das Hövermann-Team den SV Garßen-Celle zum Derby. Am Sonntag reist man zur HSG Elbmarsch. Aufsteiger SV Altencelle II will zu Hause im Spiel gegen TuS Bergen seinen Negativtrend stoppen.

TuS Oldau-Ovelgönne – SV Garßen-Celle (Samstag, 19.30 Uhr)

Ganze drei Punktspiele haben die Blau-Gelben bisher bestritten. Nach einer gefühlten Ewigkeit geht es endlich wieder zurück auf die Platte. Und mit dem Derby gegen SV Garßen stehen die Oldauerinnen gleich vor einer heiklen Partie.

„Natürlich wissen wir nach sechswöchiger Pause nicht wirklich, wo wir leistungsmäßig stehen. Gegen Garßen sehe ich uns eher in der Rolle des Außenseiters. Andererseits lieben wir ja die Samstagsabendspiele in unserer immer gut gefüllten Halle. Da ist eine Überraschung natürlich nicht ausgeschlossen“, meint TuS-Trainer Freddy Hövermann, der trotz einiger Verletzungen auf einen ausreichend großen Kader zurückgreifen kann.

Dagegen würde SVG-Coach Felix Michelmann eine weitere Derby-Niederlage sicher nicht gefallen. „Nach der schlechten Leistung gegen Bergen erwarte ich eine deutliche Leistungssteigerung. So eine katastrophale Abschlussquote will ich kein zweites Mal sehen“, fordert Michelmann. „In Oldau müssen meine Mädels eine andere Körpersprache an den Tag legen.“

Sein Anspruch sei es natürlich, in Oldau zu gewinnen. Doch Michelmann weiß auch, dass dieses alles andere als einfach wird. „In Oldau zu spielen ist immer sehr unangenehm. Das hat schon so mancher Favorit schmerzhaft erkennen müssen. Auch dieses Spiel wird nicht leicht von der Hand gehen, das muss uns klar sein“, unterstreicht der SVG-Trainer.

HSG Elbmarsch – TuS Oldau-Ovelgönne (Sonntag, 16 Uhr)

Viel Zeit, sich vom Spiel gegen den SV Garßen zu erholen, hat das Hövermann-Team wahrlich nicht. Bereits am Sonntagmittag muss sich der Oldau-Tross auf den langen Weg Richtung Elbe machen, wo der Tabellenzehnte HSG Elbmarsch wartet.

„Wir fahren dahin, um zu gewinnen. Wenn wir unsere Leistung abrufen, sind wir die bessere Truppe.“ Mit Blick auf die Tabelle wäre eine Niederlage ganz schlecht: „Denn wir wollen ja nicht im Tabellenkeller verharren, sondern Anschluss ans Mittelfeld finden“, erklärt Hövermann.

SV Altencelle II – TuS Bergen (Sonntag, 17 Uhr)

Dass Theorie und Praxis bei der Umsetzung eines Matchplans enorm auseinanderklaffen können, musste der Aufsteiger aus Altencelle bei seiner Auswärtspartie in Lüneburg deutlich erfahren. Aber wenigstens konnte das Team von Trainerin Luisa Grimm nach einer echten „Horror-Halbzeit“, in der zweiten Spielhälfte das ganz große Debakel noch halbwegs vermeiden.

Gegen den punktgleichen Kreis-Rivalen TuS Bergen will der SVA nach zwei schlechten Spielen jetzt endlich wieder sein wahres Gesicht zeigen. „Wir sind zwar immer noch im Soll, aber über die Art und Weise der jüngsten Niederlagen habe ich mich geärgert. Doch jetzt haben wir die Chance, es besser zu machen. Vor allem in der Abwehr müssen wir kompakt stehen“, fordert Trainerin Luisa Grimm.

So soll das Augenmerk besonders darauf gerichtet sein, das Bergener Zusammenspiel mit Kreisläuferin Jennifer Kautz zu unterbinden. „Aus dem Konterspiel oder dem erweiterten Gegenstoß wollen wir Druck ausüben, um so leichte Tore zu erzielen“, erklärt Grimm. Dagegen hat TuS Bergen aus dem Derby-Sieg gegen Garßen viel Selbstvertrauen gezogen und freut sich auf seinen nächsten Auftritt in der HBG-Halle.

Von Jochen Strehlau

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