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Handball Auf der Suche nach mehr Konstanz
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12:16 23.12.2018
Oldaus Sophie Schulz wirft aufs Tor. Mit bisher 65 Treffern weist sie die viertbeste Quote in der Landesliga auf. Quelle: Oliver Knoblich
Oldau

Ganz sorgenfrei gingen die Handballerinnen des Landesligisten TuS Oldau-Ovelgönne nicht in die Winterpause. Mit 6:12 Punkten aus erst neun gespielten Partien ist der Vorsprung auf die Abstiegsplätze nicht allzu üppig. Doch noch ist der anvisierte Platz im gesicherten Mittelfeld realisierbar. „Es liegt alleine an uns. Ob die Reise nach oben oder unten geht, haben wir selbst in der Hand“, sagt Trainer Freddy Hövermann. Er blickt auf eine bisher eher durchwachsene erste Saisonhälfte und einen schlechten Start zurück.

Hier wurde ausgerechnet Landkreis-Konkurrent HSG Lachte-Lutter zum Stolperstein – und das gleich doppelt: Einer 20:21 Heimniederlage in der ersten Runde des HVN-Pokals folgte dann auch noch zum Liga-Auftakt, wieder zu Hause, eine 20:24-Pleite. „Das hat uns gleich zu Beginn reingerissen. Diese wichtigen Punkte fehlen uns jetzt“, ärgert sich Hövermann.

Doch dass die Blau-Gelben auch ganz anders können, bewiesen sie Mitte November im Spiel gegen den HV Lüneburg. Geradezu sensationell setzte sich Oldau mit 31:30 in aufgeheizter Atmosphäre im „Hexenkessel“ Schulsporthalle Hambühren gegen den großen Meisterschaftsfavoriten durch. Dass dabei offensichtlich einige Oldauer Fans über die Stränge schlugen, stieß den Lüneburger Gästen sauer auf. Doch die Heißblütigkeit, die manche ihrer Anhänger zu viel an den Tag legen, hat sich auf Seiten der Oldauer Mannschaft abgeschwächt. In der vergangenen Saison aufgrund einer Flut von Zeitstrafen, Gelben und Roten Karten noch als „Rüpeltruppe“ verschrien, agiert das Hövermann-Team in dieser Saison bisher fair und und statistisch unauffällig. „Wir liegen bei unter drei Zeitstrafen pro Spiel. Das gefällt mir. Gut, dass wir unser Rüpel-Image ablegen konnten“, freut sich der TuS-Coach.

Was ihm weniger gefällt, ist die fehlende Konstanz und die zu große Unruhe in seiner sehr jungen und deshalb auch immer noch recht unerfahrenen Mannschaft. „Eigentlich wäre es langsam an der Zeit, den nächsten Schritt zu machen. Aber dass wir einmal über die vollen 60 Minuten in Abwehr und Angriff eine gute Leistung abliefern, kommt leider ausgesprochen selten vor“, stellt Hövermann fest.

Doch während Oldaus Abwehr mit seinem starken Innenblock meist einen guten Job macht, gibt es im Angriff, bei nur knapp 21 erzielten Toren pro Spiel, noch viel Luft nach oben. Hier übernimmt die talentierte Rückraumspielerin Sophie Schulz, die mit 65 erzielten Treffern die viertbeste Torquote der Liga aufweist, viel Verantwortung. Gerade auch deshalb, weil Oldaus sonstige Top-Torschützin Trisha Adam (Comeback vielleicht im Februar) aufgrund einer schweren Knieverletzung bisher noch nicht einsatzfähig war. Mit ein wenig mehr Geduld und Ruhe könnte die Abschlussquote der 22-jährigen Schulz aber sogar noch deutlich besser sein.

„Grundsätzlich stimmt die Tendenz bei uns. Wir wollen uns im gesicherten Mittelfeld platzieren. Nach den Spielen gegen den TSV Wietzendorf und SV Altencelle II, die gleich im Januar anstehen, sind wir schlauer. Hier geht es um Big Points, denn diese beiden Teams stehen unmittelbar vor uns“, so Hövermann.

Von Jochen Strehlau

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