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Handball Klare Verhältnisse
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15:40 17.12.2018
Garßens Fiona Meier auf dem Weg zum nächsten Torerfolg. Mit neun Treffern war die Außenspielerin beim Sieg gegen Oldau-Ovelgönne die erfolgreichste SVG-Schützin. Quelle: Oliver Knoblich
Celle

In der Handball-Landesliga der Frauen entschied Tabellenführer SV Garßen das Derby gegen TuS Oldau-Ovelgönne mit 28:21 souverän für sich. TuS Bergen schickte den SV Altencelle II mit einer herben 20:36-Packung auf die Heimreise. In der Abstiegszone gelang der HSG Lachte-Lutter beim 32:28 Sieg gegen HSG Elbmarsch ein wichtiger Befreiungsschlag.

SV Garßen – TuS Oldau-Ovelgönne 28:21 (16:12)

Es dauerte eine Viertelstunde, bis Spitzenreiter SV Garßen die Oldauer Gäste in den Griff bekam. Bis dahin waren die Oldauerinnen in einem Spiel mit überdurchschnittlich vielen Abspielfehlern und Fehlwürfen auf beiden Seiten ebenbürtig. Aber als dann das Team von Freddy Hövermann in Sachen Fehlerquote nochmals nachlegte, wusste Garßen dies effektiv zu nutzen. Binnen weniger Minuten waren die Kräfteverhältnisse zurechtgerückt, denn der SVG zog mit einem 5:0-Lauf von 7:7 (16.) auf 12:7 (23.) davon.

Vor allem Garßens wie befreit aufspielende Fiona Meier setzte sich in dieser Phase mit einigen schönen Toren über die linke Seite sowie mit erfolgreichen Tempogegenstößen gut in Szene. „Unser schmaler Kader hat sich zunächst von Oldaus Unruhe anstecken lassen. Aber dann hat mein Team die Vorgaben gut umgesetzt. Wir hatten zwar keinen Glanztag, dennoch bin ich mit unserem Spiel über die Außen und der ersten Welle zufrieden“, so SVG-Trainer Felix Michelmann.

Seine Mannschaft hatte fortan alles im Griff, sodass echte Derby-Spannung nicht mehr aufkommen wollte. Nach 40 Minuten war der SVG bereits auf 22:13 davongezogen und das Spiel längst entschieden. „Wir haben uns in der Summe einfach viel zu viele Passfehler und Fehlwürfe geleistet und ganz schwache Phasen gehabt. So deutlich braucht das Resultat eigentlich nicht auszufallen“, stellte der zerknirschte TuS-Trainer Hövermann fest. Dabei mag er auch an seine zweifellos hochtalentierte Rückraumspielerin Sophie Schulz gedacht haben, die sich nicht nur im Abschluss häufig viel zu ungeduldig zeigte, sondern auch im Abspiel manches Mal unkonzentriert war.

SV Garßen: Körner, Peschel – Mummert (3/3), Müller (4), Schulz (5), Zywicki, Danz, Minskowski (7), Meier (9).

TuS Oldau-Ovelgönne: I. Adam, Gietz – S. Schulz (7), L. Dümeland (5/4), Fieker (4), Herzig (1), Weyeneth (2), C. Schulz, Ivanova, Kleinert, Maya (2).

TuS Bergen – SV Altencelle 36:20 (19:11)

Bergens klarer Aufwärtstrend hält mit dem fünften Sieg hintereinander an. Nach dem deutlichen 36:20-Erfolg gegen chancenlose Altencellerinnen kletterte das Team von Trainer Detlef Janke nun sogar auf den dritten Tabellenplatz und geht damit zuversichtlich in die Winterpause. „Das war unsere beste Saisonleistung. Die Art und Weise, wie wir diesen Sieg herausgespielt haben, war schon überragend. Meine Mädels waren über 60 Minuten hochkonzentriert und haben eine super Körpersprache an den Tag gelegt. Dieses Spiel ist wirklich extrem gut gelaufen“, freute sich Janke.

Dabei war es nicht so, dass der Aufsteiger aus Altencelle nicht alles versucht hätte, um den Grün-Weißen Paroli zu bieten. Nur: Gegen die vorne wie hinten sehr beweglichen Bergerinnen war an diesem Abend eben kein Kraut gewachsen. Schon nach 15 Minuten lag der SVA mit sieben Toren im Rückstand, und im weiteren Verlauf des Spiels kam es dann gegen die wie entfesselt aufspielenden Bergerinnen noch schlimmer. „Dass wir solche Probleme haben werden und eine derart schlechte Leistung zeigen würden, hätten wir nicht gedacht. Wir haben in der Abwehr keinen Zugriff bekommen und dadurch die gegnerischen Spielerinnen viel zu oft frei zum Wurf kommen lassen. In der zweiten Welle sind wir nach eigenen technischen Fehlern oftmals überlaufen worden“, resümierte SVA-Trainerin Luisa Grimm.

TuS Bergen: Wernert, Döhler – Harms (11/3), H. Müller (3), P. Müller (2), Kautz (2), Wellmann (5), Janice Bremer (2/1), Sandvoß (3), Borges (1), Könecke (2), Jasmin Bremer (5).

SV Altencelle II: Stanke, Grimm – Schneeberger (1), Schlote (2), Harpeng (1), Henze, Voltmer (5), Podrenek (1), Dubowy (7/2), Möller (1), Münzer (1), Baumgart (1).

HSG Lachte-Lutter – HSG Elbmarsch 32:28 (16:10)

Großes Aufatmen in Lachendorf: Mit dem lebenswichtigen Sieg im „Vier-Punkte-Spiel“ gegen den direkten Konkurrenten HSG Elbmarsch hat das Team von Trainer Holger Heinrich seine Chancen im Abstiegskampf wieder verbessert. „Das Wichtigste sind die zwei Punkte. Wie sie zustande gekommen sind, interessiert in Kürze sowieso niemanden mehr. Die rote Laterne bleibt in Elbmarsch – und wir stehen über Weihnachten auf dem neunten Platz. Für die Köpfe der Spielerinnen ist das ganz wichtig“, so Heinrich, der ein eher schwaches Spiel gesehen hatte.

Zufrieden war er mit den Toren über die erste Welle und der guten Siebenmeterqoute. „Wir haben stark angefangen, dann aber auch stark nachgelassen. Dass wir Probleme in dieser Spielklasse haben, ist nicht von der Hand zu weisen. Deshalb müssen wir weiterhin hart an uns arbeiten“, meinte Heinrich.

HSG Lachte-Lutter: Schüpfer, Hahlbohm – Wottschel (6), J. Colditz (1), S. Klein, Friedhoff (6), L. Klein (2), Eschborn (1), Weber (7/7), Heuer (3), A. Colditz (6/2).

Von Jochen Strehlau

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