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Handball Hinter den Erwartungen zurück
Sport Sport regional Handball Hinter den Erwartungen zurück
14:34 28.12.2018
Tim Brodde (beim Wurf) ist Bergens bester Schütze. In elf Spielen traf er 57 Mal ins Schwarze. Quelle: David Borghoff
Bergen

Alles andere als gut verlief die Saison bislang für TuS Bergen in der Handball-Landesliga der Männer. Mit gerade einmal 12:12 Punkten und einem Torverhältnis von 330:307 belegt der Vorjahresvierte nur den achten Rang. Und das, obwohl die Nordkreisler zwischendurch vier Spiele in Folge gewonnen haben. Hoffnung gibt aber der mehr als überzeugende 35:27-Sieg beim Vierten in Hollenstedt zum Jahresabschluss, wo die Grün-Weißen ihr wahres Leistungsvermögen zeigten.

Es begann wirklich schlimm: Niederlagen in Wietzendorf, Clenze und gegen Müden bedeuteten 0:6 Punkte, Bergen fand sich am Tabellenende wieder. Und auch der erste Sieg in Luhdorf brachte kaum Besserung, denn es folgten zwei hauchdünne Heimschlappen gegen Uelzen und Tabellenführer Eyendorf, jeweils mit einem Tor Unterschied. „Der Höhepunkt der Saison war eigentlich der, als wir endlich unser zweites Spiel gewonnen haben“, denkt Coach Daniel van Frayenhove dafür gern zurück an das sehr starke 31:27 gegen den Aufstiegsaspiranten MTV Dannenberg.

Es folgte der krasse Kantersieg gegen den Ex-Oberligisten MTV Soltau (32:19) und ein ebenso erfreuliches 29:24 gegen Landesliga-Absteiger Embsen. Und als alle am Heisterkamp dachten, jetzt läuft es endlich rund, da fiel in die Mannschaft zurück in alte Muster und ließ sich in Seevetal mit 22:32 das Fell über die Ohren ziehen. „Wir sind halt schlecht in die Saison gestartet, da hatten wir alle mehr erwartet“, stellt der Trainer dennoch ganz nüchtern fest.

Aber es gibt natürlich gute Gründe: Leistungsträger wie Wilken Rodehorst fielen länger aus, die drei neuen Spieler aus Munster, Steffen und Jan Sieve sowie Max Böhling, zu integrieren, dauert seine Zeit. Aber das geht mit viel motiviertem und fleißigem Training, das wissen Spieler und Trainer natürlich.

Väter des sich langsam einstellenden Erfolgs gibt es einige, vor allem Torjäger Wilken Rodehorst, der in acht Spielen 41 Tore warf. Besser ist nur Tim Brodde mit 49 Toren in zehn Spielen. Weiteres Sonderlob des Trainers verdienten sich Jonathan Schulz, der einen großen Schritt gemacht hat, sowie André Lühmann, der im Tor viele gute Spiele ablieferte.

Nach dem Weihnachtsurlaub gibt es keine konkreten Pläne. Außer, dass das Training weiter intensiviert werden soll. „Wir wollen einfach eine gute Rückrunde spielen und den jungen Spielern mehr Verantwortung übertragen“, erklärt van Frayenhove. Das Vertrauen sollten seine Spieler möglichst schnell zurück zahlen, denn der erste Gegner am 26. Januar ist kein Geringerer als der Erzrivale aus dem Honigdorf, der TSV Wietzendorf. Denn mit einem Sieg könnte TuS zu dem ebenfalls hinter den Erwartungen zurück gebliebenen Gegner aufschließen.

Von Stefan Mehmke

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