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Handball TuS Bergen „greift ins Klo“
Sport Sport regional Handball TuS Bergen „greift ins Klo“
13:20 17.12.2018
Bergens Steffen Sieve (Mitte) – hier im Derby von den Müdenern Torben Ehlert (links) und Steven Tecklenburg „umringt“ – unterlag mit seinem Team bei der HSG Seevetal. Quelle: Oliver Knoblich
Celle

Die Erfolgsserie der Männer von TuS Bergen in der Handball-Landesliga der Männer ist gerissen. Bei der HSG Seevetal unterlagen die Grün-Weißen glatt mit 22:32 (9:15) und finden sich jetzt auf dem zehnten Platz wieder. Auch der MTV Müden verlor beim Namensvetter in Soltau. Das 27:32 (14:14) bedeutet Rang sechs.

MTV Soltau – MTV Müden 32:27 (14:14)

Die Gäste reisten dezimiert an, denn neben Dennis Hüsken meldeten sich kurzfristig auch Steven Tecklenburg und Florian Laubenstein krankheitsbedingt ab. Da zudem die A-Jugendlichen nicht zur Verfügung standen, traten die Gäste mit nur einem Auswechselspieler an.

Die Partie begannen beide Teams dennoch gut. Eine stabile Abwehrarbeit und ein fabelhaft aufgelegter Fabian Jablonski im Tor hielten die Gäste im Spiel, im Angriff verrutschte aber einiges auf dem Soltauer Hallenboden. Problematisch: die Unparteiischen Mocek/Tepper verteilten statt Weihnachtsmännern Zeitstrafen (13) und hatten die Gäste diesbezüglich viel lieber. Doch trotz einiger Unterzahlminuten reichte es noch zum Halbzeitremis.

Nach der Pause setzte sich Soltau leicht ab, und als Müdens Spielmacher Christopher Witte in der 36. Minute die Rote Karte (dritte Zeitstrafe) sah, fehlten den Gästen Alternativen und Erfahrung. „Wir haben eine gute erste Halbzeit gespielt, wenn man bedenkt, dass gleich drei Stammspieler gefehlt haben“, so Müdens Haydl-Vertreter Clemens Hüsken: „Die jungen Spieler haben ihre Aufgabe gut gemacht. Aber nach der Roten Karte war das Team verunsichert.“

MTV Müden: F. Jablonski, Pickhardt – Ehlert (11), Katenz (8), Engelke (3), Rodemann, Bernstein (je 2), Witte (1), Kohlmeyer.

HSG Seevetal – TuS Bergen 32:22 (15:9)

Der Ex-HSVer Arne Freudenberg leitete den Seevetaler Sieg mit drei Toren zum 7:2 nach 18 Minuten ein, Niklas Gevert sicherte den Erfolg mit zwölf Buden. Total gefrustet war TuS-Coach Daniel van Frayenhove: „Das war der berühmte Griff ins Klo!“ Bergen kam überhaupt nicht ins Spiel, spielte über 60 Minuten schlichtweg schlecht und verlor auch in der Höhe völlig verdient. Dabei zeigten die Gastgeber ebenfalls keine überragende Leistung, aber Bergen ließ alles einfach nur über sich ergehen. „Es gibt gebrauchte Tage – und das war so einer. Jetzt heißt es Mund abwischen und auf nächste Woche konzentrieren“, meinte der Berger Trainer.

TuS Bergen: Lühmann, Brandl – Bothe (2), Brodde (1), Schulz (4), Blancbois (5/1), Heins (1), Pechmann (2), S. Sieve (1), J. Sieve, Böhling (6/1).

Von Stefan Mehmke

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