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Handball Müden mit Raketenstart – Bergen hat Pech
Sport Sport regional Handball Müden mit Raketenstart – Bergen hat Pech
15:13 05.11.2018
Wirft alles was er hat in seinen Torwurf: Müdens Torben Ehlert (am Ball) traf viermal gegen die Luhdorfer. Deren Verteidiger Felix Timmann (links) kann da nur noch in Deckung gehen. Quelle: David Borghoff
Celle

MTV Müden hat am achten Spieltag in der Handball-Landesliga der Männer die SG Luhdorf/Scharmbeck sicher geschlagen. Damit ist Müden weiter Tabellendritter. Ein weiteres Drama spielte sich am Heisterkamp ab. TuS Bergen unterlag Spitzenreiter MTV Eyendorf denkbar unglücklich 24:25 (12:13) und ist weiter Letzter.

MTV Müden – SG Luhdorf/Scharmbeck 32:25 (15:13)

Nach anfänglichem Abtasten in den ersten vier Minuten steigerten sich die Hausherren flott. Durch eine starke Deckungsarbeit und einem exzellent aufgelegten Fabian Jablonski im Tor erspielte sich MTV viele Chancen und überfuhr Luhdorf mit 8:0 Toren (12. Minute). Doch die Gäste standen wieder auf und verkürzten den Rückstand mit ihrer verschleppten Spielweise. Müden vernachlässigte die Abwehr und schloss unvorbereitet ab.

Nach der Halbzeitpause bauten die Gastgeber die Führung erstmal wieder etwas aus (18:14), doch ließ sich die SG nicht abschütteln. Zur Mitte der zweiten Hälfte stand es 23:21, doch jetzt gab Müden Hackengas, machte beim 28:22 (53.) den Sack endgültig zu und gewann verdient. „Heute hatten wir einen guten Start. Die ersten 15 Minuten haben wir tolle Kombinationen gespielt und dem Gegner keine Chance gelassen. Dann ließen wir uns zu oft einlullen. In der zweiten Halbzeit haben wir wieder zu uns gefunden“, resümierte Müdens Trainer Markus Haydl.

MTV Müden: F. Jablonski, Pickhardt – Witte (7), Katenz (6), D. Hüsken (5), Ehlert, Laubenstein (je 4), Engelke (3), Rodemann (2), Kohlmeyer (1), Tecklenburg, Kutnick, D. Jablonski.

TuS Bergen – MTV Eyendorf 24:25 (12:13)

Auch ohne Goalgetter Wilken Rodehorst zeigte TuS eine ehrenhafte Leistung, verlor aber wieder mal mit einem Tor Rückstand. „Wir spielen 55 Minuten wirklich, wirklich gut – aber es reicht wieder nicht“, so der traurige Coach Daniel van Frayenhove, der seiner Mannschaft keinen Vorwurf machen kann, weil sie alles gibt und alles reinwirft.

Aber die Grün-Weißen haben derzeit nicht das Momentum auf ihrer Seite. „Eyendorf war heute definitiv nicht die bessere Mannschaft, aber leider können wir uns dafür auch nichts kaufen“, so der Trainer. Er musste mit ansehen, wie Bergens Niklas Pechmann drei Minuten vor Schluss das 24:23 erzielte und wie Sebastian Petersen mit einem Doppelschlag doch noch die Entscheidung für den Tabellenführer gelang. „Für uns heißt es mal wieder, das Spiel abhaken und auf nächste vorbereiten“, so der Coach.

TuS Bergen: Lühmann, Brandl – Bothe (3), Becker (1), Brodde (8/2), Schulz, Blancbois (1), Heins (1), Pechmann (5), S. Sieve, Brockmann, J. Sieve (1), Böhling (4).

Von Stefan Mehmke

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