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Handball Nur Altencelle erreicht zweite Runde
Sport Sport regional Handball Nur Altencelle erreicht zweite Runde
18:01 27.08.2018
Erzielte im Pokal neun Tore für Altencelle: Daniel Mummert. Quelle: Oliver Knoblich
Celle

SV Altencelle (23:20 gegen HSG Mittelweser/Eystrup, 14:8 gegen HSG Grüppenbühren/Bookholzberg, 12:13 gegen TSV Wietzendorf)

„Es war durchwachsen“ fasste Coach Martin Kahle die drei Pokal-Spiele nüchtern zusammen – und sparte nicht mit Kritik am Modus: „Wer sich sowas ausdenkt, hat noch nie einen Ball in der Hand gehabt.“ Wenigstens zum Ausprobieren lohnte das Turnier aber. Im ersten Spiel gegen Mittelweser testete Kahle über zwei mal 15 Minuten eine offensive 4:2-Abwehr – das funktionierte so einigermaßen. Das zweite Spiel war dagegen richtig gut und in der dritten Partie gegen Wietzendorf hatte der SVA Schwierigkeiten mit der guten 5:1-Deckung des Gastgebers. Ein vergebener Siebenmeter in letzter Sekunde von Benjamin Moritz kostete das Remis. Es reichte dennoch zum Gruppensieg aufgrund des besseren direkten Dreier-Vergleichs. „Jetzt haben wir noch eine Woche, um uns auf die Liga einzuschwören“, blickte Manager Reinhard Roselieb nach vorn.

SV Altencelle: K. Nowak im Tor; Mummert (9), Hahnraths (1), Moritz (4/1), Starke (4), Kisser (3), Wernig (3), Pahlow (3), Weinmann (7), Ahrenbeck (1), K.-M. Nowak (3), Krumwiede (3), Petersen (6), Behr (3).

TuS Bergen (17:10 gegen TV Uelzen, 13:15 gegen MTV Dannenberg).

Vor dem Turnier sagte Oberligist HSG Nienburg ab. Den knapp besetzten Bergern kam das entgegen. „Ich bin mehr als zufrieden mit den Jungs“, sagte Coach Daniel van Frayenhove trotz des Ausscheidens. Zumal er nur fünf Feldspieler zu Verfügung und sich selbst – recht erfolgreich – das Trikot übergeworfen hatte.

So gewann das ersatzgeschwächte Häuflein gegen den „Klassenkameraden“ Uelzen deutlich, hätte sogar noch höher siegen können. im zweiten Spiel gegen den ebenfalls in der Landesliga spielenden Gastgeber gestaltete TuS das Spiel auf Augenhöhe, verlor aber am Ende knapp. Kein Wunder, dass hier ein wenig die Kraft fehlte. „Wir sind mit Auge ausgeschieden“, grinste Außenspieler Dominik Blancbois nach dem Schlusspfiff.

TuS Bergen: Lühmann, Brandl, Libera im Tor; Van Frayenhove (7), Brodde (10/1), Schulz (2), Blancbois (6), Heins (5), Brammer.

MTV Müden (5:19 gegen SG Achim/Baden, 9:17 gegen TSV Daverden, 14:17 gegen MTV Soltau).

Der Oberligist aus Achim machte kurzen Prozess mit den ersatzgeschwächten Müdenern und auch gegen den Bremer Landesligisten Daverden war kein Kraut gewachsen. Immerhin: Gegen Ausrichter Soltau gestaltete Müden das Spiel offen, verlor aber dennoch. „Wir wussten, dass es ohne Christopher Witte, Dennis und Clemens Hüsken eng wird. Wir haben gute Ansätze sowohl in Abwehr als auch im Angriff gezeigt. Das Team hatte vorher so noch nie zusammengespielt und für uns stand das Testen im Vordergrund. Wir haben aber auch gesehen, dass wir noch einige Baustellen haben, besonders in der Abwehr. Das müssen wir schnell aufholen“, resümierte Müdens Trainer Markus Haydl.

MTV Müden: F. Jablonski, Pickhardt im Tor: Ehlert (9), Bernstein (1), Rambousky (3), Katenz (8/2), Kutnik, D. Jablonski (1), Laubenstein (2), Rodemann (2), Adam, Engelke (2).

Von Stefan Mehmke

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