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Handball Ohne Revanchegelüste ins Rückspiel
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14:54 13.12.2018
Von Uwe Meier
Altencelles Stephanie Witte (links) setzt zum Torwurf an. Kristin Skorek (Zweite von rechts) versucht, ihr den nötigen Platz zu verschaffen. Quelle: Kimberly Wojahn
Celle

Nein. Von Revanchegelüsten will sich Thorsten Dralle nicht leiten lassen. „Die ersten drei Spiele der Saison sind bei uns kein Thema mehr, die haben wir komplett abgehakt“, erklärt der Trainer des Handball-Oberligisten SV Altencelle. Eine unangenehme Erinnerung an das Hinspiel gegen TuS Jahn Hollenstedt kann Dralle aber dennoch nicht von der Hand weisen. „Da haben wir ganz schön auf die Mütze bekommen“, sagt er. Mit 13:28 hatte der Aufsteiger aus Celle beim Saisonauftakt die bisher höchste Niederlage einstecken müssen. Das soll beim Rückrundenauftakt am Sonntag ab 17 Uhr in der HBG-Halle auf keinen Fall noch einmal passieren.

Tendenz zeigt klar nach oben

Das Rezept dafür erscheint einfach. „Wir müssen so spielen, wie wir es in den vergangenen Begegnungen getan haben“, sagt Dralle. Tatsächlich sind die derzeitigen SVA-Auftritte mit denen vom Saisonbeginn nicht vergleichbar. Die Altencellerinnen haben deutlich zugelegt. Insbesondere im Angriff scheint der Knoten angesichts von 93 Toren aus den vergangenen drei Begegnungen endlich geplatzt zu sein. „Die Tendenz zeigt in die richtige Richtung“, meint ein zufriedener SVA-Coach zu den Auftritten seines Teams in den vergangenen Wochen.

In der Offensive funktioniert es besser

Insbesondere auch Neuzugang Katrin Häring scheint in der neuen Umgebung endlich Fuß gefasst zu haben. Nach mäßigen Leistungen in den ersten Spielen zeigt ihre Leistungskurve nach oben. 30 Treffer in vier Spielen hat sie zuletzt erzielt und sich damit hinter Kristen Skorek (52) zur zweitgefährlichsten Altenceller Torschützin aufgeschwungen. „Das ist aber auch ein Beweis dafür, dass bei uns die Abläufe in dere Offensive einfach besser funktionieren“, so Dralle.

Dichter an das Tabellenmittelfeld kommen

Das Ziel gegen Hollenstedt ist klar. Noch einmal will man sich nicht vorführen lassen. Vielmehr soll der Ausschlag in die andere Richtung gehen. Mit 12:12 Punkten steht der TuS Jahn auf Rang neun der Tabelle. Mit einem Sieg würde der SVA bis auf einen Punkt an die Hollenstedterinnen heranrücken. „Das ist gute Mittelfeldmannschaft, an der wir uns orientieren. Wir dürfen nur einfach nicht so viele Fehler wie im Hinspiel machen“, sagt Dralle. „Die wurden damals nämlich sofort bestraft.“ So ganz sind die Gedanken des Trainers an das Hinspiel offenbar doch noch nicht verschwunden. (uwi)

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