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Handball SVA-Damen ohne Druck zum Tabellendritten
Sport Sport regional Handball SVA-Damen ohne Druck zum Tabellendritten
13:30 01.11.2018
Von Uwe Meier
Mit Schwung im Angriff: Mareike Kinder (links) spielt einen Pass auf Kristin Skorek. Quelle: Christian Link
Celle

Druck? Den haben sich die Handballfrauen des SV Altencelle nach einem schwachen Saisonstart selbst genommen. Nach zuletzt zwei Siegen in Folge hat sich der Handball-Oberligist in Sachen Abstiegszone etwas Luft verschafft. Und wenn es für das Team von Trainer Thorsten Dralle am Sonntag (16 Uhr) zum Tabellendritten MTV Rohrsen geht, geht der Aufsteiger die Aufgabe mit einer Portion Gelassenheit an.

„Wir haben da nichts zu verlieren“, sagt Dralle. „Wir ziehen unser Ding durch und dann sehen wir, wofür es reicht.“Der Rolle des Außenseiters sind sich die Altencellerinnen beim Tabellendritten ohnehin gewiss. Allerdings ist das Team aus Rohrsen keineswegs eine Übermannschaft. Das hat der vergangene Spieltag gezeigt, als der MTV beim Spitzenreiter Hannoverscher SC mit 19:29 böse unter die Räder geriet. „Ich weiß nicht, ob das gut oder schlecht für uns war“, hat der SVA-Coach angesichts diesen deutlichen Ergebnissen gemischte Gefühle. „Entweder deren Selbstvertrauen hat dadurch einen Knacks bekommen oder aber, die zeigen eine Art Trotzreaktion und geben mal so richtig Gas.“ So oder so – schwierig wird die Aufgabe allemal.

In Ehrfurcht erstarren wird beim SVA deshalb allerdings niemand. Man weiß um die Stärken des Gegners. „Die spielen ähnlich wie Geismar oder Plesse-Hardenberg“, meint Dralle – allerdings mit noch mehr Qualität. „Da müssen wir einfach aufpassen. Wenn die erstmals ins Rennen kommen, wird es natürlich richtig schwierig“, so der SVA-Coch. Der MTV verfügt über eine der torhungrigsten Offensiven der Liga. Das ist auch ein Verdienst der beiden Haupttorschützinnen Victoria Pook (39 Tore) und Celina Männich (33). Beide gilt es für den SVA irgendwie in den Griff zu bekommen. Keine leichte Aufgabe, zumal es beide gut verstehen, im Positionsspiel auch ihre Mitspielerinnen gut in Szene zu setzen.

„Wir müssen von Anfang an hellwach sein“, so Dralle und nimmt zugleich die bisher ohnehin relativ sattelfeste Defensive seines Teams in die Pflicht. „In der Abwehr müssen wir noch eine Schippe oben drauf packen.“ Das gilt natürlich auch für den Angriff, der zuletzt mit 56 Toren aus zwei Spielen einen deutlichen Aufwärtstrend erkennen ließ. Und noch ein Punkt ist positiv: Vor der Auswärtspartie gibt es im personellen Bereich keine Probleme. „Eigentlich sind alle an Bord“, vermeldet der Coach.

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