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Lokalsport 17 Strafwürfe beim Kreis-Derby in Bergen
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17:30 26.11.2018
Bergens Janice Bremer wird von den HSG-Spielerinnen Celina Friedhoff und Ines Wottschel (rechts) in die Zange genommen. Quelle: Kimberly Wojahn
Bergen

In der Handball-Landesliga der Frauen gab es für die Auswärtsteams in der Fremde nichts zu holen. Tabellenführer SV Garßen deklassierte MTV Ashausen/Gehrden gleich mit 38:18. TuS Bergen hatte beim 29:20 im Derby gegen die HSG Lachte-Lutter ebenfalls keine Mühe. Der SV Altencelle II verlor 20:25 beim MTV Embsen und TuS Oldau-Ovelgönne ging beim 21:26 in Eyendorf ebenfalls leer aus.

TuS Bergen – HSG Lachte-Lutter 29:20 (13:8)

Völlig ungefährdet gewann der Oberliga-Absteiger das Kreis-Derby gegen die HSG Lachte-Lutter. „Nur in der Anfangsphase hatten wir ein paar Startschwierigkeiten, weil wir uns einige technische Fehler zu viel erlaubt haben. Aber danach haben wir unser schnelles Spiel nach vorne aufgezogen und es lief so, wie wir uns das vorgestellt hatten“, berichtete TuS-Trainer Detlef Janke. Schlüssel zum Sieg war wieder einmal die sichere und solide Abwehrleistung.

Bergen baute seine Führung bis zum Schluss kontinuierlich aus. Allein zwölf Siebenmeter holten die Grün-Weißen in 1:1-Situationen clever heraus. Fünf weitere Strafwürfe bekam die HSG zugesprochen. „Wir haben gut und ballorientiert gespielt. Es geht langsam in die richtige Richtung“, freute sich Janke über die spürbare Weiterentwicklung seines Teams. Er lobte insbesondere Antje Holland für ihre Unterstützung. Die sonst in der zweiten Mannschaft spielende Rückraumspielerin entpuppte sich als wertvolle Hilfe.

Auf Seiten der Gäste zeigte sich zwar Torjägerin Annabell Colditz mit elf Treffern gut aufgelegt, für ein wenig Spannung in der einseitigen Partie konnte sie jedoch nicht sorgen. „In einem Spiel auf niedrigem Niveau waren wir die noch schlechtere Mannschaft. Sowohl in Angriff als auch Abwehr haben wir gravierende Fehler gemacht und Bergen so zu Tempogegenstößen eingeladen“, lautete das Fazit des restlos enttäuschten HSG-Trainers Oliver Colditz.

TuS Bergen: Wernert, Döhler – Holland, H. Müller (2), P. Müller (2), Kautz, Wellmann (5), Janice Bremer (13/11), Sandvoß (2), Borges (4), Schuba, Jasmin Bremer (1).

HSG Lachte-Lutter: Hahlbohm, Schüpfer – Wottschel (3), Klein (1), Friedhoff (3), Winkelmann (2), Eschborn, Weber, Heuer, A. Colditz (11/4).

SV Garßen – MTV Ashausen/Gehrden 38:18 (16:8)

Der SV Garßen bleibt nach dem Kantersieg gegen Ashausen nicht nur Spitzenreiter, er hat auch kräftig etwas für sein Torverhältnis getan. SVG-Trainer Felix Michelmann zeigte sich in jeder Hinsicht hochzufrieden. „Das war ein gutes, konzentriertes und schnelles Spiel von uns. Und endlich haben wir die Dinger auch mal reingemacht – an unserer Chancenverwertung gab es diesmal nichts auszusetzen. Auch gegen diesen schwachen Gegner muss man erstmal 38 Tore werfen“, sagte Michelmann.

Aus seiner geschlossen auftretenden Mannschaft wollte er niemanden hervorheben. „Wieder einmal haben sich alle in die Torschützenliste eingetragen“, freute sich der SVG-Coach, der dennoch einen kleinen Wermutstropfen zu verkraften hatte: Außenspielerin Katrin Zymmek verletzte sich vermutlich ernsthaft an der Wade und wird wohl vorerst ausfallen.

SV Garßen: Peschel, Körner – Mummert (8/5), Müller (5), Schulz (4), Wagner (3), Zywicki (6), Danz (1), Buhr (3), Zymmek (1), Minskowski (6), Meier (1).

MTV Embsen – SV Altencelle II 25:20 (12:15)

Zwei grundverschiedene Halbzeiten spielte der Altenceller Aufsteiger beim MTV Embsen. Der SVA war mit einem recht dezimierten Kader und einigen angeschlagenen Spielerinnen nach Embsen gereist. „Trotzdem haben wir in den ersten 30 Minuten ein tolles Spiel gemacht und sogar mit bis zu vier Toren Vorsprung geführt. Viele Tore haben wir über die zweite Welle gemacht“, berichtete Trainerin Luisa Grimm.

Doch nach dem Wechsel stellte Embsen auf eine 5:1-Deckung um, was dem SVA überhaupt nicht behagte. Ab dem 19:19 (46.) zogen die Gastgeber davon und sicherten sich in den Schlussminuten den etwas hoch ausgefallenen Sieg. „Nur eine gute Hälfte reicht selbstverständlich nicht, um in Embsen zu gewinnen. Dennoch bin ich mit dem Spiel der Mannschaft nicht ganz unzufrieden“, sagte Grimm.

SV Altencelle II: Grimm – Schneeberger (4/1), Schlote (1), Harpeng (8/4), Henze (2), Koerth, Podrenek (1), Möller (1), Baumgart (1), Lauber (2).

MTV Eyendorf – mTuS Oldau-Ovelgönne 26:21 (12:9)

Oldaus Trainer Freddy Hövermann war enttäuscht vom Auftritt seiner Mannschaft. „Wir haben insgesamt zu hektisch agiert und uns nicht an das Besprochene gehalten. Im Angriff haben wir zu wenig Lösungen gefunden“, bilanzierte der TuS-Coach. Dabei war sein Team gut ins Spiel gekommen und hatte die Partie bis kurz vor der Pause ausgeglichen gestaltet.

Doch dann riss der Faden und der MTV zog sogar auf 20:11 (42.) davon. „Immerhin haben wir danach eine gute Moral gezeigt“, sagt Hövermann. Zwischenzeitlich verkürzte sein Team sogar auf 22:20 (55.). „Es war mehr drin, aber letztlich hat jede einfach ein paar Fehler zu viel gemacht und deshalb ging die Niederlage auch in Ordnung“, so der Trainer.

TuS Oldau-Ovelgönne: Adam – Schulz (9), Ringert, A. Dümeland, L. Dümeland (4/1), Fieker (4), Herzig (2), Ivanova, Kunzer (1), Kleinert, Maya (1), Gietz.

Von Jochen Strehlau

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