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Lokalsport 2. Handball-Bundesliga: SVG Celle siegt 34:28 beim TSV Nord Harrislee
Sport Sport regional Lokalsport 2. Handball-Bundesliga: SVG Celle siegt 34:28 beim TSV Nord Harrislee
21:02 26.01.2014
Von Uwe Meier
Hoch die Arme. Kathrin Schulz und - Nadine Smit versuchen einen Harrisleer - Angriff abzuwehren. Evelyn Schulz (rechts) schaut zu. Quelle: Mario Koberg (2)
Celle

NORD HARRISLEE. „Die Gesamtbedingungen waren nicht einfach. Dafür haben wir das eigentlich ganz gut gelöst“, meinte SVG-Trainer Christian Hungerecker nach dem 34:18-Erfolg des Handball-Zweitligisten SVG Celle beim Ligavorletzten TSV Nord Harrislee. „Und ich muss mich auch nicht groß aufregen, wenn wir auswärts mit sechs Toren Unterschied gewinnen.“

Natürlich war ihm dabei nicht verborgen geblieben, dass seine Mannschaft eine insgesamt sehr wechselhafte Vorstellung geboten hatte. Gelungenen Aktionen folgten immer wieder leichte Fehler, die laut dem SVG-Trainer „nah an Kreisklasse waren“. Doch überbewerten wollte er das nicht. „Immerhin haben wir die Partie in den letzten 20 Minuten klar in der Hand gehabt“, so Hungerecker. Auch zuvor hatte der SVG-Coach nie das Gefühl, dass die Partie verloren gehen könnte. „Wenn es enger wurde, konnten wir eigentlich immer einen Zahn zulegen.“

Zum Abschluss der Hinrunde bleibt der SVG Celle an der Tabellenspitze und hat bei dem gleichzeitigen Punktverlust von Dortmund gegen Rosengarten (31:31) bereits fünf Punkte Vorsprung auf einen Nichtaufstiegsplatz.

Die Partie in Nord Harrislee nutzte Celle auch dafür, einige Dinge zu testen, die in der vergangenen Woche im Training ausprobiert wurden. Dazu gehörte auch, dass Susanne Büttner im Rückraum spielte und hin und wieder mit zwei Kreisspielerinnen agiert wurde. Darüber hinaus bekamen die beiden neuen SVG-Spielerinnen Saskia Rast und Tina Wagenlader Einsatzzeiten. Rast erzielte dabei ihre beiden ersten Tore für Celle und Wagenlader absolvierte ihre ersten Spielminuten in der 2. Liga. „Das haben wir alles ganz gut auf die Platte gebracht“, urteilte der SVG-Coach.

Die Partie begann aus Celler Sicht schleppend. Die Gäste taten sich schwer, ihren Rhythmus zu finden. Und so entwickelte sich vorerst ein munteres Hin und Her, bei dem sich keine der beiden Mannschaft Vorteile verschaffen konnte. Celle sah sich sogar beim 3:4 (6.) und 4:5 (8.) und 5:6 (12.) dreimal einem Rückstand gegenüber. Der war allerdings stets nur von kurzer Dauer.

Ab der 20. Minuten bekam Celle langsam Oberwasser. Aus einem 11:10 wurde ein 13:10 (24.). Kurze Zeit später vergab SVG-Torjägerin Anna-Katharina Loest, die auch am Sonntag zusammen mit Kathrin Schulz und Silvia Szücs (jeweils 6 Treffer) zu den erfolgreichsten Werferinnen gehörte, bei einem vergebenen Siebenmeter die Chance, auf vier Tore davonzuziehen. Doch letztlich blieb das ohne größere Folgen. Zwar kam Harrislee noch einmal auf 12:13 heran (28.). Doch bis zur Pause hatte Celle wieder für klarere Verhältnisse gesorgt.

Die Drei-Tore-Führung blieb bis zur 42. Minute (24:21) nahezu konstant. Dann legte Celle einen kurzen Zwischenspurt ein. In den nächsten fünf Minuten sorgte der Tabellenführer für die Vorentscheidung und baute den Vorsprung bis auf 29:22 (47.) aus. In der Schlussphase nahmen es die SVG-Spielerinnen mit der Konzentration nicht mehr ganz so genau – zu einem klaren und hochverdienten Sieg reichte es trotzdem.

Am kommenden Sonnabend steht der Start in die Rückrunde auf dem Programm. Dabei hat das Team den Ligaletzten TSG Ober-Eschbach (Spielbeginn, 19.30 Uhr) zu Gast in der HBG-Halle.

Uwe Meier