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Lokalsport Auf Ausgleich bedacht
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13:35 26.12.2018
Von Oliver Schreiber
Tobias Hippler weist als einziger Celler mit 9:4 Siegen eine positive Einzelbilanz auf. In der Rückrunde rückt der 19-Jährige an Position eins. Quelle: David Borghoff
Celle

Dieter Lorenz wirkt sehr entspannt und ausgeglichen. Auch wenn der Abstand des Tischtennis-Zweitligisten TuS Celle 92 auf den ersten Abstiegsplatz nur einen Punkt beträgt, bereitet ihm dies keine allzu großen Sorgen. „Ich bin überzeugt davon, dass wir auch nächste Saison in der 2. Liga spielen werden. Wir haben noch Steigerungspotenzial“, erklärt der Teammanager der Blau-Gelben.

Ausgeglichenheit ist nicht nur eine Tugend beim Teammanager, sondern auch ein Ziel der Celler. „In dieser ausgeglichenen Liga musst du am Ende wohl auch eine ausgeglichene Bilanz haben, um die Klasse zu erhalten. Momentan sind wir zwei Punkte davon entfernt, liegen aber damit einigermaßen im Soll. Wir können insgesamt zufrieden sein. Man darf schließlich nicht vergessen, dass wir Aufsteiger sind“, sagt der 76-Jährige.

Freud und Leid liegen in der 2. Liga dicht beieinander. Lediglich der Tabellenletzte Neckarsulmer Sport-Union fällt ab, ansonsten kann jeder jeden schlagen. Zwischen dem Dritten TTC Bad Homburg, den TuS mit 6:3 bezwang, und TTC Grün-Weiß Bad Hamm (hier setzte es eine 2:6-Niederlage) auf dem ersten Abstiegsrang liegen gerade einmal vier Punkte. „Sieg und Niederlage hängen oftmals von Kleinigkeiten ab. Oder eben vom Personal. Wenn bei einer Mannschaft ein wichtiger Spieler ausfällt, wird es schon schwierig, gegen eine andere Mannschaft in Topbesetzung zu bestehen“, erläutert Lorenz.

Auch Verletzungen und daraus meist resultierende Fitnessmängel haben entscheidenden Einfluss. Celles Topspieler Fedor Kuzmin (35) plagten Hüftprobleme, sodass der Russe hinter den Erwartungen zurückblieb (Einzelbilanz: 7:9). Auch der 20-jährige Nils Hohmeier (2:4) war durch eine Verletzung gehandicapt. „Beide können und werden wieder besser spielen, wenn sie vollkommen fit sind – und dann sind wir auch als Team insgesamt stärker“, meint Lorenz.

Vollauf zufrieden ist er mit den Leistungen der Youngster Cedric Meissner (18), der sich im oberen Paarkreuz gegen die Elitespieler behauptet hat (Bilanz: 6:8), sowie Tobias Hippler (19), der als einziger Celler eine positive Einzelbilanz aufweist (9:4). „Beide haben wirklich überzeugt und einen weiteren Entwicklungsschritt gemacht“, lobt Lorenz.

Für die Rückrunde, in der zu Beginn gleich drei so genannte „Vier-Punkte-Spiele gegen die direkten Tabellennachbarn TV 1879 Hilpoltstein, Bad Hamm und TTC Fortuna Passau auf dem Programm stehen, hat Trainer Frank Schönemeier das Team umgestellt. Die bisherige Nummer eins Kuzmin und Hippler (Nummer drei) tauschen die Positionen, Meissner bleibt an Position zwei, Hohmeier an vier. Dahinter reihen sich als Ersatzspieler Arne Hölter (26) und Jannik Xu (18) ein, die beide auch der zweiten Mannschaft zum Klassenerhalt in der Bezirksoberliga verhelfen sollen.

Die Bilanz im Doppel ist – ganz im Sinne der Zielsetzung – bisher ausgeglichen (9:9). Hier hat Coach Schönemeier stets mehrere Optionen, gesetzt sein dürfte aber das ehemalige Europameister-Duo Hippler/Hohmeier. „Im Doppel lagen wir im Soll, aber auch hier sehe ich noch Luft nach oben“, so Lorenz.

Der TuS-Teammanager plant derweil schon die kommende Saison – selbstverständlich für die 2. Liga. „Da wird es Anfang des neuen Jahres Gespräche geben. Wir wollen unsere Talente aus Niedersachsen halten. Von unseren Sponsoren gibt es schon positive Signale. Aber erst einmal steht natürlich das Erreichen unseres sportlichen Ziels im Vordergrund“, sagt Lorenz – ganz entspannt und ausgeglichen.

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