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Lokalsport 400er-Schützen treffen sich zum Duell
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19:16 02.11.2018
Von Christian Link
Stine Nielsen hat für den SV Wieckenberg bisher jedes Duell gewonnen. Heute soll es Illia Charheika (kleines Foto) an den Kragen gehen. Der Mann vom SV Gölzau ist bislang der treffsicherste Liga-Schütze.
Wieckenberg

Alle 40 Schüsse mitten ins Schwarze zu treffen – davon träumt jeder Schütze. Zwei Sportlern ist so ein makelloser Wettbewerb in der laufenden Bundesliga-Saison bereits gelungen: Stine Nielsen vom SV Wieckenberg und Illia Charheika vom SV Gölzau. Heute ab 19 Uhr treffen die beiden Meisterschützen in einem direkten Duell aufeinander. "Wer sich da durchsetzt, ist völlig offen", sagt der Wieckenberger Vereinsvorsitzende Horst-Dieter Ruschel.

Charheika hat sich mit einem Schnitt von 398,5 Ringen in der Liga ganz nach oben geschossen. Allerdings ist der Weißrusse nur an zwei Wettkampftagen (397 und 400 Ringe) angetreten. Nielsen steht mit einem 398er-Schnitt zwar hinter Charheika, bewies ihre Konstanz aber bereits in drei Wettbewerben. Allein bei der 2:3-Niederlage gegen Braunschweig stand die Dänin nicht für Wieckenberg auf der Schießbahn.

Die Wieckenberger erwartet im 200 Kilometer entfernten Gölzau (Landkreis Anhalt-Bitterfeld) ein Duell auf Augenhöhe. Die Sachsen-Anhaltiner haben ebenso wie die Niedersachsen bisher 4:4 Punkte geholt und könnten sich mit einem Sieg in der oberen Tabellenhälfte festsetzen. Doch die Voraussetzungen für Wieckenberg sind ungünstig: In der Halle des Gegners muss der SV nicht nur auf Trainer Enrico Friedemann verzichten. Auch Tina Lehrich wird nicht dabei sein.

Laut Setzliste ist Lehrich derzeit die viertbeste Schützin Wieckenbergs. Nach zwei guten Vorstellungen gegen Buer-Bülse (391 Ringe) und SB Freiheit (394) ist das ein Ausfall, der weh tut. Denn die Schützen aus Gölzau erzielen normalerweise mindestens 390 Ringe. "Tina wird durch Claire-Luisa Ruschel oder die wieder im Training befindliche Jana Eckhardt ersetzt", berichtet SV-Chef Ruschel. Eckhardt hatte aufgrund einer Schwangerschaft in der vergangenen Saison ausgesetzt, ihr Schnitt aus 2016 lag bei 385. Claire-Luisa Ruschel war gegen SV Kamen gut gestartet (387 Ringe), enttäuschte aber zuletzt gegen Braunschweig (377).

Während die Position 5 noch offen ist, stehen die anderen Startplätze fest: Hinter Nielsen werden Isabell Ruschell, Katharina-Maria Anna und Melissa Ruschel in genau dieser Reihenfolge antreten. Beim zweiten Wettkampf am Sonntag ab 11.30 Uhr könnte erstmals in dieser Saison auch Johannes Thiel bei den Wieckenbergern zum Einsatz kommen. Beim SV Stärklos in der Hessenliga schoss Thiel zuletzt einen Schnitt von 385,86 Ringen.

Der morgige Gegner heißt SV Olympia 72 Börm/Dörpstedt. Die Nordlichter stehen mit nur drei Einzel- und null Mannschaftspunkten zwar ganz unten in der Tabelle. Die besten drei Schleswig-Holsteiner haben jedoch in dieser Saison auch schon 395 Ringe geschossen.

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