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Lokalsport Abstiegskampf oder Abschiedstour - SV Altencelle am Scheideweg
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12:19 13.04.2018
Bringt Erfahrung - in die Abwehr: Altencelle reaktiviert Thorsten Dralle. Quelle: Alex Sorokin (Archiv)
Altencelle

Die Frage beantwortet Teamsprecher Sebastian Ebel klar mit einer Kampfansage. „Egal, wie die Umstände aktuell sind oder waren. Wir werden bis zum Schluss kämpfen und versuchen, jedes Spiel zu gewinnen. Ob es dann am Ende reicht, werden wir sehen.“ Dafür haben die Altenceller in der Osterpause fleißig trainiert. Trainer Martin Kahle dazu: „Auch, wenn uns das Wasser bis zum Hals steht, ist meine Mannschaft gut drauf und alle haben Spaß. Die Vorfreude nach der Pause ist groß auf das Heimspiel und wir wollen die Punkte bei uns behalten.“

Allerdings scheint der gegnerische MTV Geismar gut drauf, hatte am vergangenen Wochenende den Aufstiegsaspiranten Barsinghausen am Rande einer Niederlage, verlor nur mit einem Tor Unterschied. Die Göttinger liegen derzeit auf Rang neun, sind aber gerade auswärts ziemlich anfällig. Die Mannschaft von Trainer Yunus Emre Boyraz scheint jedoch auf allen Positionen ziemlich ausgeglichen. Spielmacher Fabian Teune und Torjäger Philipp Nörtemann (98 Saisontore) stechen hervor.

Beim SV Altencelle gibt es trotz der langen Pause weiter Personalsorgen. Ausfallen wird weiterhin der Langzeitverletzte Felix Michelmann. Hinzu kommt, dass auch Malte Petersen nicht spielen kann und sich Malte Herbst und Kai Nowak mit Schulterschmerzen herumplagen. Immerhin befinden sich die beiden bereits wieder im Aufbautraining und sollten auf der Bank Platz nehmen, um als Entlastung und Alternative zur Verfügung zu stehen.

Dort treffen sie dann einen Alten Bekannten: Denn Coach Martin Kahle hat Thorsten Dralle reaktiviert. Er soll vor allem die Abwehr stabilisieren und könnte dem SVA weiterhelfen. So bleibt dem Gastgeber und Schlusslicht zwar nur noch ein kleines Fünkchen Hoffnung, aber ganz viel Motivation. Die zeigt auch Team-Manager Reinhard Roselieb: „Wir sind heiß und möchten unseren Zuschauern ein tolles Spiel bieten. Und die Punkte holen.“

Von Stefan Mehmke

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