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Lokalsport Äitschbees gelingt großer Wurf bei WM
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12:23 06.09.2018
Von Christian Link
Saskia Salwik (von links), Denise Wollny, Luisa Kellner und Jonathan Meyer Bothling waren für bei der U20-WM im Ultimate Frisbee dabei. Quelle: Fremdfotos / Eingesandt
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Waterloo

Mit dem deutschen Nationalteam reisten Saskia Salwik, Denise Wollny, Luisa Kellner und Jonathan Meyer-Bothling zur U20-Junioren-WM im Ultimate Frisbee. In der Universitätsstadt Waterloo verbrachten die Äitschbees vom TuS Hermannsburg nicht nur eine aufregende Woche mit Nachwuchssportlern aus aller Welt. Auch in sportlicher Sicht lief es für die Scheibenwerfer mit dem Bundesadler auf der Brust ziemlich gut.

"Wir hatten uns das Ziel gesetzt, die drittbeste Mannschaft aus Europa zu werden", sagt U20-Nationalspielerin Saskia Salwik. Dann besiegte ihr Team aber denn amtierenden Europameister aus den Niederlanden mit 15:13 und plötzlich standen Salwik & Co. als einziges europäisches Team überhaupt in der Endrunde. Mit vier Toren und einem Assist lieferte hier vor allem Denise Wollny eine ganz starke Partie ab.

Im Halbfinale ließ der spätere Weltmeister aus den Vereinigten Staaten dem deutschen Team mit 15:4 allerdings keine Chance. "Da hat man dann den Unterschied gemerkt, Frisbee-Sport hat in den USA und in Kanada einen ganz anderen Stellenwert als bei uns", sagt der deutsche Teammanger Dirk Salwik. Vom vierten Platz der U20-Damen ist er "total begeistert". Salwik: "Es hat keiner damit gerechnet, dass unsere Mädels so gut abschneiden. Sie haben fast eine perfekte Leistung gebracht."

Bei seiner Tochter Saskia herrscht allerdings ein bisschen Wehmut über die knappe 11:14-Niederlage gegen die Kanadier im Spiel um Bronze: "Direkt nach der Partie gab es bei uns durchaus Tränen, aber den Gastgebern haben wir den dritten Platz gegönnt."

Von ihrem zehntägigen Kanada-Trip wird der Nachwuchssportlerin nicht nur das Turnier in Erinnerung bleiben. "Das Eröffnungsspiel gegen Kanada war eine der schönsten Erfahrungen, die ich bisher machen konnte", sagt Salnik und bedankt sich vor allem bei den Teamkameraden für die gute Stimmung: "Die Jungs haben 100 Minuten alles gegeben und uns angefeuert." Auch der Ausflug zu den Niagara-Fällen vor dem Wettbewerb wird Salwik im Gedächtnis bleiben: "Das war unfassbar schön. Man denkt, es ist nur ein Wasserfall. Aber man kann sich zwei Stunden davorstellen und einfach zugucken."

Die deutschen Junioren verfehlten dagegen bei der „World Junior Ultimate Championchip 2018“ ihr Ziel, die Endrunde zu erreichen. "Gegen Frankreich, Kolumbien, Belgien und Italien hätten wir auch gewinnen können", sagt Jonathan Meyer-Bothling und ist in sportlicher Hinsicht trotz der Siege gegen Japan, China, Mexiko und die Niederlande etwas enttäuscht: "Für mich war es ein bisschen schade, dass ich in den entscheidenden Spielen kaum zum Einsatz kam, obwohl ich viel trainiert hatte."

Für den 17-Jährigen von den Hermannsburger Äitschbees war die erste WM-Teilnahme insgesamt eine tolle Erfahrung. "Das Miteinander auf dem Feld und auch daneben war super, wir haben uns im Team immer gut verstanden", sagt Meyer-Bothling. Der bereits international erprobte Frisbee-Spieler schwärmt auch von der tollen Atmosphäre auf dem Uni-Campus von Waterloo, wo 30 Mannschaften aus 18 Nationen untergebracht waren: "Es fühlt sich nicht so anders an als eine Europameisterschaft, aber es sind andere Teams da. Das ist einfach cool, weil man die nicht jedes Jahr sieht."

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