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Lokalsport Altencelle fürchtet torgefährliche "Wölfe" nicht
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16:07 16.11.2018
Von Uwe Meier
SVA-Spielerin Kristin Skorek fährt mit ihrem Team nach Wolfsburg. Quelle: Alciro Theodoro Da Silva
Altencelle

Fehlendes Glück, aber auch eine Portion Unvermögen haben dazu geführt, dass Handball-Oberligist SV Altencelle nach einem Zwischenhoch zuletzt zwei knappe Niederlagen hatte einstecken müssen. Jetzt soll es zurück auf den Erfolgsweg gehen. Die erste Etappe dazu gilt es am Sonntag (15 Uhr) beim Tabellennachbarn VfL Wolfsburg erfolgreich hinter sich zu bringen. „Das wollen wir natürlich auf jeden Fall“, sagt SVA-Trainer Thorsten Dralle vor dem Auswärtstrip in die VW-Stadt.

Trotz eines unglücklichen 24:26 gegen den Tabellenzweiten MTV Rohrsen und einer aufgrund von sechs vergebenen Siebenmeter unnötigen 21:22-Niederlage gegen HSG Heidmark blickt der Coach optimistisch auf die kommenden Aufgaben. „Natürlich haben wir dadurch die Chance verpasst, uns vom Tabellenende etwas abzusetzen“, sagt er. „Aber Druck kommt deshalb nicht auf. Bis Weihnachten haben wir noch einige Spiele vor uns, in denen wir punkten können“, so der Coach. „Und dann wären wir da, wo wir aus meiner Sicht hingehören – im Tabellenmittelfeld.“

Die ersten Zähler dafür sollen möglichst schon in Wolfsburg eingefahren werden. Gegen ein Team also, dass zwar erst vier Punkte auf der Habenseite verbucht hat, dass aber mit dem Duo Fabienne Kohn (64 Tore) und Anna Fanslau (56) zwei überaus torgefährliche Spielerinnen in seinen Reihen hat. Die beiden Wolfsburgerinnen haben damit mehr als die Hälfte aller Wolfsburger Tore erzielt. Angst flößt das Dralle allerdings nicht ein. „Um unsere Defensive mache ich mir eigentlich keine Sorgen. Das kriegen wir mit einer 6:0-Deckung hin“, sagt er. „Wenn wir unser Spiel spielen, wird das kein Problem.“

Schwierigkeiten gab es beim SVA allerdings immer mal wieder auf der anderen Seite der Spielhälfte. Das mit der Chancenverwertung wollte nicht immer so funktionieren, wie es hätte sein müssen. „Es ist aber schon besser geworden“, so der Coach, der über die sechs vergebenen Siebenmeter im vergangenen Spiel lieber gar nicht mehr reden wollte. „Ich hoffe, dass uns das nicht noch einmal passiert“, sagt er nur.

Ein anderes Problem gab da schon mehr Anlass zu sorgen. Die Spielvorbereitung verlief nicht unbedingt optimal. Am Donnerstag standen zum Training gerade einmal sieben Spielerinnen zur Verfügung. „Die Erkältungswelle hat uns eingeholt“, so Dralle. „Ich hoffe, dass die bis Sonntag größtenteils Geschichte ist und wir nahezu komplett antreten können.“

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