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Lokalsport Altencelle sendet Lebenszeichen
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09:19 17.04.2018
Altencelles Daniel Mummert (Mitte) ist nicht zu stoppen. Mitspieler Thorsten Dralle (links) bietet seine Unterstützung an. Quelle: David Borghoff
Altencelle

Nach den vielen Negativ-Schlagzeilen herrschte eitel Sonnenschein. Team-Manager Reinhard Roselieb lobte Mannschaft und Trainer: „Martin Kahle hat das Team perfekt eingestellt. Jeder Spieler von uns kannte die Stärken und Schwächen des Gegners und bekam vom Trainer Lösungen mit auf das Spielfeld. Das hat die Mannschaft dann vorbildlich umgesetzt.“ Und so freuten sich am Ende auch die wie immer lautstarken Fans über den Sieg gegen das Göttinger Team.

Doch der Reihe nach: Nach der Osterpause startete der Gastgeber hochmotiviert gegen den Tabellenzehnten. Gerade in der Abwehr standen die Kahle-Schützlinge beachtlich gut, in der ersten Viertelstunde war es ein Spiel auf absoluter Augenhöhe. Der zu Anfang stark aufgelegte Torhüter Manuel Rodehorst entschärfte einige gute Torgelegenheiten der Gäste. Im Angriff spielten die Altenceller taktisch klug, der Rückraum setzte immer wieder Lucas Wernig gut ein, der sicher traf.

In der 23. Minute begann die Wende: Nach dem 11:11 zogen die Gastgeber das Tempo an. Und das zahlte sich aus. Innerhalb von vier Minuten setzte sich der SVA erstmals mit vier Toren ab. Es klappte viel: Kahle nahm noch eine Auszeit, sagte einen Spielzug an und der klappte: Lucas Wernig traf zum 17:12-Halbzeitstand.

Auch nach dem Seitenwechsel behielt Altencelle das Kommando und erspielte sich bis zur 41. Minute einen vermeintlich beruhigenden 21:15-Vorsprung. Die Mannschaft agierte in dieser Phase sehr diszipliniert, verlor dabei nie die Geduld. Aber auch Geismar tat viel für die Niederlage, zeigte abermals das hässliche Auswärtsgesicht. Einzig Philip Nörtemann bewies mit sechs Toren Normalform.

Dennoch gaben sie nicht auf. In der 45. Minute verkürzten die Gäste noch mal auf drei Tore Rückstand, aber der Altenceller Sieg geriet nie in Gefahr. Martin Kahle war nach dem positiven Ergebnis natürlich auch mehr als zufrieden: „Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie lebt. Wir werden bis zum Saisonende kämpfen. Jetzt genießen wir einfach mal das Erfolgserlebnis, bevor es nächste Woche wieder ins Training geht und wir uns auf den kommenden Gegner vorbereiten.“

SV Altencelle: Kl. Nowak, Rodehorst – Mummert (4), Starke, Kisser (3), Wernig (4), Fink (2), Weinmann (5), Ebel, Bode (7), K.-M. Nowak, Dralle (1), Herbst (5/4).

Von Stefan Mehmke

Der einzige Celler Sieger des 22. Spieltags in der Handball-Landesliga der Männer heißt MTV Müden. Gegen den MTV Soltau II gelang ein 28:21 (11:8). Damit ist Müden wieder Vierter, weil TuS Bergen ein tolles Derby beim TSV Wietzendorf mit 25:26 (13:12) hauchdünn verlor. Letzter bleibt der HBV 91 Celle, der trotz einer respektablen Leistung 27:35 (11:16) gegen Verbandsliga-Anwärter MTV Eyendorf verlor.

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Der nächste Schritt ist erfolgt: Gut eine Woche nach der Gründung der SG Garßen-Celle, die das Startrecht des in die Insolvenz gegangenen SVG Celle in der 3. Handball-Liga der Frauen übernehmen kann, ist am Sonntagabend fristgerecht ein Lizenzspielantrag eingereicht worden. Das bestätigte Initiator Wolfgang Kaplick am späten Montagabend.

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Den eigentlichen Höhepunkt des Saisonfinales in der 3. Tischtennis-Bundesliga Nord gab es erst nach dem letzten Spiel. Die Spieler des Meisters TuS Celle 92 verpassten ihrem Erfolgstrainer Frank Schönemeier eine Sektdusche, feierten dann mit ihren Anhängern und ließen den Abend im Garten ihres Edelfans Volkhardt Troschke feucht-fröhlich ausklingen. „Das haben sich die Jungs verdient“, sagte Teammanager Dieter Lorenz, der für sein unermüdliches Engagement als Dank ein Meistershirt von seinen Schützlingen geschenkt bekam. Der ungefährdete 6:2-Erfolg gegen den SV Siek geriet da fast zur Nebensache.

Oliver Schreiber 16.04.2018