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Lokalsport Altencelle wird Favoritenrolle gegen Adelheidsdorf/Wathlingen gerecht
Sport Sport regional Lokalsport Altencelle wird Favoritenrolle gegen Adelheidsdorf/Wathlingen gerecht
16:10 05.12.2011
Zur Halbzeit lautete der Spielstand zwischen Adelheidsdorf/Wathlingen und Altencelle (gelb) unentschieden 8:8. Quelle: Gert Neumann
Wathlingen

Der SV Altencelle untermauerte durch den Derby-Sieg gegen Adelheidsdorf/Wathlingen seinen zweiten Tabellenplatz. Die Unterlegenen sind jetzt Siebter, Westercelle bleibt Neunter.

HSG Adelheidsdorf/W. –

SV Altencelle

19:23 (8:8)

Was waren die Handball-Interessierten erwartungsvoll. An der Kantallee in Wathlingen war es voll, die Spieler beider Teams motiviert bis in die Haarspitzen. Und es entwickelte sich ein typisches Derby, mit Haken und Ösen. Indes: Ansehnlich war es nicht gerade. Lediglich die beiden Keeper der Teams, Sven Treppens und Freddy Hövermann, brachten Spitzenleistungen.

Anfangs lief es bei der HSG bombig, das gebundene Spiel funktionierte, die Mannschaft führte 4:0 (8.) und 5:1. Dann kamen Weinmann, Dehning und Co. ins Rollen. Der SVA fand spätestens ab der 22. Minute immer besser ins Spiel, zwängte den Gastgeber zusehends ins SVA-Korsett. Und nach der Pause schien Wathlingen die Spielweise der Gäste sogar zu assimilieren, versuchte (zu) viel über Einzelaktionen. Was vielleicht sogar gereicht hätte, wenn die Gastgeber nicht reihenweise gute Chancen liegen gelassen oder den Ball schon vorher verloren hätten. „Es wäre viel mehr drin gewesen“, ärgerte sich HSG-Betreuer Guido Zobiack. Während SVA-Kollege Andreas Fieker von einem verdienten und sicheren Sieg sprach. Und die Zuschauer von einem schwachen Spiel. Sehenswert allerdings das Nachspiel: Bei der Ü30-Party feierten beide Teams ausgelassen – und manche suchen heute noch ihre Sporttaschen…

Tore für Wathlingen: Karl (7/2), Otto (4), Sieverling, Dümeland (je 2), Eichhorn, Bliedung, F. Sander (je 1).

Tore für Altencelle: Weinmann (10), Peters (5), G. Richter (4), Dehning (2), P. Sander, Woitas (je 1).

VfL Westercelle –

MTV Dannenberg

36:28 (20:16)

Da kann man mal sehen, was Aggressivität in der Abwehr bringt: Sicher besiegte der VfL die unangenehmen Gäste, die allerdings anfangs mit nur sieben Spielern aufliefen, pünktlich zum Anpfiff aber noch Verstärkung bekamen. Westercelle setzte sich schnell mit drei, vier Toren ab, geriet auch während des gesamten Spiels nicht mehr in Schwierigkeiten. Außer am Ende, aber das lag nicht am Spielstand. Denn in der Schlussphase kulminierte der Frust der Dannenberger in unfairen Aktionen. „Ich hatte Angst, dass sie unseren Spielern die Arme ausreißen“, ärgerte sich Betreuer Michael Meyer über die fast schon traditionell unfaire Gangart des MTV. Zwar war das Spiel wegen vieler Zeitstrafen nicht so richtig schön, dafür begeisterte VfL-Keeper Markus Schrader in der zweiten Hälfte mit einer tollen Leistung.

Tore für den VfL: Tiede (9), Laubenstein, D. Hüsken (je 6), C. Hüsken (5), Pawils, Werner (je 4), Nehring (3), Kai Nowak (1).

Von Stefan Mehmke