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Lokalsport Altenceller Frauen wollen Hollenstedter Aufschwung stoppen
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15:23 16.03.2017
Durchsetzungsvermögenwollen Heike Weber (links) und die HSG Lachte-Luttergegen Winsen beweisen. Quelle: Michael Schäfer (Archiv)
Celle Stadt

SV Altencelle –TuS J Hollenstedt II(Samstag, 17 Uhr)

Nach den vergangenen beiden Niederlagen ist der Altenceller Traum von der Meisterschaft geplatzt. Mittlerweile ist das Team von Trainer Thorsten Dralle sogar hinter den HV Lüneburg auf den dritten Tabellenplatz abgerutscht. Nun kommt der Tabellenletzte aus Hollenstedt in die HBG-Halle gereist. Ein Team, das mit drei Siegen innerhalb kurzer Zeit den Anschluss an das Feld hergestellt hat und sich noch reelle Chancen auf den Klassenerhalt ausrechnen darf.

Vor allem der Kantersieg gegen den TSV Wietze wird den Gästen Auftrieb gegeben haben. Dennoch ist das SVA-Team von Trainer Thorsten Dralle natürlich klarer Favorit „Hollenstedt hat ein junges, motiviertes und laufstarkes Team, das wir aber über unsere gut positionierte Abwehr bremsen werden“, ist sich Coach Dralle sicher. „Mein Team ist heiß auf Wiedergutmachung“, so der SVA-Coach, der am Samstag auch wieder seinen kompletten Rückraum an Bord hat.

HSG Lachte-Lutter –HG Winsen (Luhe)(Sonntag, 16 Uhr)

Relativ unbemerkt sind die Lachendorferinnen als momentaner Tabellenachter doch noch in den Abstiegskampf hineingezogen worden. Bei erst sechzehn ausgetragenen Partien hat das Team von Trainer Oliver Colditz allerdings gute Chancen, sich schnell wieder von der Gefahrenzone abzusetzen. Voraussetzung ist allerdings ein Heimsieg gegen den Tabellenzehnten aus Winsen, der seinerseits mit einem Erfolg an Lachendorf vorbeiziehen würde.

„Nach drei Niederlagen in Folge ist es höchste Zeit für einen Sieg. Anderenfalls wird die Luft für uns immer dünner“, sagt Trainer Colditz. Sein Problem ist Woche für Woche der extrem kleine Kader. „Oftmals fehlt uns deshalb die Kraft, unser Spiel über 60 Minuten durchzuziehen. Gegen Winsen (Luhe) müssen wir eben wegen dieser personellen Widrigkeiten an unsere Leistungsgrenze gehen, um über den Kampf die Punkte in der eigenen Halle zu behalten“, so Colditz.

Von Jochen Strehlau