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Lokalsport Altenceller vor lösbarer Aufgabe
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12:36 15.09.2017
Auf die trickreichen Torwürfe von Malte Herbst wird es für den SV Altencelle auch in Embsen ankommen. Quelle: Oliver Knoblich
Altencelle

Das sieht auch Team-Manager Reinhard Roselieb ähnlich: „Nur wenn wir wieder an unsere Leistungsgrenze gehen, werden wir auch was Zählbares mit nach Altencelle nehmen. Aber ein Spaziergang wird das bestimmt nicht.“ Embsen ist nach Niederlagen gegen Barsinghausen (22:30) und in Geismar (24:29) mit 0:4 Punkten schlecht in die Saison gestartet sind. Gerade die Niederlage im Duell gegen den Abstiegskandidaten aus Geismar dürfte den Aufsteiger selbst enttäuscht haben.

Vorsicht ist aus SVA-Sicht dennoch geboten, weil Embsen so richtig heiß sein dürfte. Zumal es nach Ansicht beider Teams gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf geht. So ist aus Sicht von SVA-Außen Sebastian Ebel nicht nur die Tagesform entscheidend, sondern auch der größere Wille des potenziellen Siegerteams. Fakt ist für Ebel: „Wir wollen gewinnen und die Punkte mit nach Celle nehmen.“ Alles andere als ein Sieg wäre für die Altenceller allerdings auch ein herber Dämpfer nach der guten Vorsaison und dem akzeptablen Start in die neue Saison.

Aber Embsen ist nicht ohne: Mit Spielern wie Benjamin Moritz, dem Ex-Lüneburger Verbandsliga-Leistungsträger Marian Bode und Carsten Beyer (ehemals Plesse-Hardenberg) hat der MTV ein gutes Rückraum-Trio in seinen Reihen, das für viel Torgefahr sorgt. Allerdings fehlte Bode zuletzt in Geismar – vielleicht ein Grund für die Niederlage?

Weiterer Vorteil für den Gastgeber, der in der Region inzwischen dem HV Lüneburg den Rang abgelaufen hat: Die Halle vor den Toren Lüneburgs ist sehr eng, die Fans lautstark und Trainer Torsten Doberass ein echter Fuchs. Umso wichtiger sind Einstellung und Abwehrarbeit bei Altencelle. Spielertrainer Stephan Schmidt-Kolberg fordert 120 Prozent Einstellung, echten Zugriff in der Defensive und mehr Einsatz als bei der Niederlage in Barsinghausen. Fehlen wird René-Pascal Scherbanowitz aus privaten Gründen.

Von Stefan Mehmke