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Lokalsport Auf schnellen Rollen zu Medaillen
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18:21 27.04.2016
Von Uwe Meier
Leipzig

Nach einem chaotischen Massenstart aller Altersklassen verlor Dorothea Laube ihre Mitkonkurrentinnen aus den Augen und ging das Rennen zunächst im Alleingang an. Nach vier Kilometern erreichte sie eine Gruppe mit jüngeren Sportlerinnen, denen sie hartnäckig bis ins Ziel folgte. Dank dieser Strategie überrolte sie als erste Dame der Altersklasse 65 die Ziellinie und gewann in ihrer Altersklasse die Goldmedaille. Rainer Rudolph feierte nach seiner schweren Sprunggelenkfraktur ein gelungenes Comeback, das ebenfalls mit einer Goldmedaille in der Altersklasse 70 belohnt wurde. Er konnte sich mit einem langen und nicht enden wollenden Endspurt gegen seine starken Mitkonkurrenten durchsetzen. Es brauchte zehn ungewisse Minuten im Ziel, bis er sicher wusste, dass er den begehrten Titel errungen hatte. „Wenn mir vor sechs Monaten jemand gesagt hätte, dass ich nach meiner schweren Verletzung nochmal in meiner Altersklasse eine Deutsche Meisterschaft gewinnen würde, dann hätte ich ihn für verrückt erklärt“, so Rudolph nach Rennende.

Auch Martina Smutek konnte ihre Gegnerinnen in dem ungeordneten Massenstart nicht von Beginn an kontrollieren. Sie startete ebenfalls ins Ungewisse und absolvierte über die Hälfte des Rennens im Alleingang, bevor sie sich in ein eine Gruppe kämpfte, in der sich auch ihre schärfste Konkurrentin befand. Taktisch klug setzte sie sich im entscheidenden Moment neben sie und konnte den folgenden Massensprint mit nur einer Zehntelsekunde Vorsprung für sich entscheiden. „Ich kann noch gar nicht glauben, dass ich mit diesem Fotofinish Silber gewonnen habe“, so Smutek.

Die Celler Rennergebnisse, Damen: Martina Smutek 0:45:23 (2./W35); Dunja Arentsen 0:53:43 (6./W45); Dorothea Laube 0:56:58 (1./W65).

Herren: Daniel Rumpf 0:38:51 (5/. Jun-A); Martin Rumpf 0:38:53 (5./Jun-B); Klaas Hein 0:40:57 (5./M40); Janus Brachmann 0:43:51 (4./M55); Rainer Rudolph 0:47:48 (1./M70).