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Lokalsport Aufholjagd des TuS Bergen ohne Happy End
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19:03 05.11.2017
Von Uwe Meier
Bergens Jennifer Kautz konnte trotz ihrer acht Tore die Niederlage gegen HSG Schaumburg nicht verhindern. Quelle: Michael Schäfer (Archiv)
Celle

Celle. Damit meinte Blancbois die Moral, die seine Spielerinnen an den Tag legten. Jedes Mannschaftsmitglied habe sich für das andere eingesetzt. Dass es dennoch nicht für ein Erfolgserlebnis gereicht hatte, lag zu einem Teil in den personellen Problemen begründet, die das Berger Team mit auf die Reise nach Bad Nenndorf und somit auch in die Partie nahm. Die dadurch notwendigen Umstellungen sorgten in der Anfangsphase für Unstimmigkeiten im Spiel.

So mussten Kreisläuferin Kathrin Becker und die etatmäßige Linksaußen Charlotte Rodehorst im Rückraum aushelfen. Sie machten ihre Sache insgesamt gut. Allerdings benötigte das Berger Team Zeit, um sich an die Neuerungen zu gewöhnen. Im Angriff sorgten technischen Fehler für Ballverluste und Schaumburger Kontertore. Auch in der TuS-Abwehr lief nicht alles rund. Das nutzten die Gastgeberinnen aus, um sich bis zur zehnten Minuten auf 8:4 abzusetzen. „Diesem Rückstand sind wir das ganz Spiel hinterhergelaufen“, so Blancbois, der insgesamt eine ausgeglichene Begegnung sah.

Nach der Pause legten die Grün-Weißen insbesondere in der Defensive eine Schippe drauf. Hatte man im ersten Abschnitt noch 18 Gegentore kassiert, so waren es in der zweiten Hälfte nur noch acht – und in den letzten zehn Minuten der Partie gab es überhaupt kein Gegentor mehr.

In dieser Phase starteten die Bergerinnen ihre Aufholjagd. Nach dem 21:26 (50.) holte das TuS-Team Tor um Tor auf. Eine Minute vor dem Ende markierte Stefanie Kirchhoff den Treffer zum 25:26. Doch der Ausgleich wollte nicht mehr gelingen. „Er wäre verdient gewesen“, so Bergens Trainer.

TuS Bergen: Döhler – Jasmin Bremer, Becker, Rodehorst, Kautz (8/1), Wellmann (6), Kirchhoff (2), Janice Bremer (1), Sandvoß (2), Borges (1), Schuba, Könecke (5/5).