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Lokalsport Aufstieg bleibt das Ziel für Tischtennis-Asse des TuS Celle 92
Sport Sport regional Lokalsport Aufstieg bleibt das Ziel für Tischtennis-Asse des TuS Celle 92
11:34 29.12.2016
Von Oliver Schreiber
Eine echte Nummer eins: Philipp Floritz ist aktuellder beste Spieler der3. Bundesliga und Erfolgsgarant des TuS Celle 92. Quelle: Alex Sorokin
Celle Stadt

Der wesentliche Grund, warum am Ende „nur“ der dritte Platz mit 15:3 Punkten hinter Hamm (17:1) und Hertha BSC Berlin (15:3) heraussprang, war die Bilanz an Position vier. Die war im wahrsten Sinne des Wortes die Achillesferse der Celler. Meissner konnte auf Grund anhaltender Probleme an der Achillessehne nur in drei Partien mitwirken, meist spielte Yannick Dohrmann. In zwölf Spielen verbuchten die Blau-Gelben hier nur drei Punkte. In den ersten sieben Begegnungen hatte dies keine Folgen, da Philipp Floritz, Tobias Hippler und Nils Hohmeier durch mindestens je einen Einzelsieg die Kastanien aus dem Feuer holten, gegen Hamm und Herne gingen auch Hippler und Hohmeier leer aus – die Folge waren die ersten Punktverluste.

Insgesamt haben die 92er aber einen bärenstarke Hinrunde hingelegt. Dafür gab es mehreren Faktoren:

Heimstärke: Zu Hause sind die Herzogstädter eine Macht und gaben nur einen Punkt ab. Mit wachsendem Erfolg kamen immer mehr Zuschauer in die Sporthalle der Altstädter Schule, die zuletzt mit über 150 Fans sehr gut gefüllt war. „Das war ein echtes Wechselspiel. Je besser unsere Leistungen wurden, desto größer war die Unterstützung. Und natürlich auch umgekehrt. Dafür möchten wir uns als Team herzlich bedanken. Gerade auch bei den eingefleischten Fans, die uns sogar zu den Auswärtsspielen begleitet haben“, sagt Mannschaftskapitän Hohmeier.

Doppelstärke: In neun Spielen verlor TuS 92 nur einmal beide Doppel. Außer gegen Herne starteten die Celler immer mit einer Führung oder zumindest einem ausgeglichenen Spielstand in die Einzel. „Nachdem Tobias Hippler und Nils Hohmeier gemeinsam Doppel-Europameister geworden waren, war unsere Doppelaufstellung im Grunde von Beginn an festgelegt. Es ist ein großer Vorteil gegenüber zusammengewürfelten Teams, eingespielte Doppel zu haben“, erläutert Trainer Frank Schönemeier.

Spitzenspieler: Neuzugang Floritz (25) hat nach anfänglichen Schwierigkeiten die hohen Erwartungen erfüllt. Mit einer 14:3-Bilanz ist Celles Nummer eins aktuell der beste Spieler der Liga. „Es ist immer beruhigend zu wissen, dass Philipp da ist. Wir wissen, dass er immer für zwei Punkte gut ist, dadurch spielen auch wir besser“, analysiert Hippler.

Top-Youngster: Hippler (17) startete furios und gewann seine ersten sieben Matches allesamt. Seine Gesamtbilanz lautet 10:6. Hohmeier (18) war zudem an Position drei eine Bank und entschied 11 von 14 Partien für sich. Dementsprechend selbstbewusst gehen die Celler in die Rückrunde. „Hamm ist nur zwei Punkte entfernt. Noch ist alles offen“, meint Hohmeier.