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Lokalsport Ausrutscher sollen für Bergen und Garßen einmalige Sache bleiben
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20:34 12.02.2015
Von Uwe Meier
In der Abwehr muss es stimmen. - Mit einer guten Defensivleistung - will die Garßener Mannschaft - in Northeim punkten. Quelle: Alex Sorokin (Archiv)
Celle Stadt

Northeimer HC –SV Garßen-Celle II(Samstag, 17 Uhr)

"Das war ein Totalausfall der gesamten Mannschaft", sagt Garßens Trainerin Renee Verschuren und blickt damit noch einmal auf die schwache Leistung im Heimspiel gegen HG Rosdorf-Grone am vergangenen Sonntag zurück. „Das kann schon mal passieren. Aber ich hoffe, dass das ein einmaliger Ausrutscher war. Deshalb sollten wir das jetzt auch abhaken. Wir wissen, dass wir es deutlich besser können.“ Und so fordert sie ihre Mannschaft auf, gegen Northeim mit mehr Zutrauen in die eigene Leistungsstärke aufzutreten, um ein Abrutschen in der Tabelle zu verhindern.

Den Grundstein für einen Erfolg beim letztjährigen Oberliga-Meister und derzeitigen Tabellenachten muss das Garßener Team in der Defensive legen. „Wenn wir es schaffen, die Schotten dicht zu halten, können wir gewinnen“, so Verschuren. Beim 20:18-Hinspielsieg ging die Rechnung auf.

HG Rosdorf-Grone –TuS Bergen(Samstag, 16.30 Uhr)

Auch beim Ligadritten TuS Bergen hofft man angesichts einer deftigen 21:31-Niederlage am vergangenen Spieltag in Hildesheim auf einen einmaligen Ausrutscher. Allerdings plagen Trainer Dominik Blancbois und sein erfolgshungriges Team derzeit Sorgen. „Einige Spielerinnen stecken im Studium mitten in den Prüfungen und können nur wenig trainieren“, sagt der Coach. „Zudem kränkelt die eine oder andere Spielerin. An ein geordnetes Training ist deshalb kaum zu denken.

Unter diesen Voraussetzungen kommt die Auswärtspartie in Rosdorf zu einem schlechten Zeitpunkt. „Die spielen schon einen guten Ball. Das wird schon sehr, sehr schwer“, sagt Blancbois über den kommenden Gegner. Zudem kann er die Reise nach Rosdorf nicht mit antreten. Er ist am Samstag mit dem Berger Männerteam bei der HSG Adelheidsdorf/Wathlingen im Einsatz. Das Oberliga-Team wird in Rosdorf derweil von Marion Heuer betreut. Sie wird allerdings auf Charlotte Kübeck und Stefanie Kirchoff verzichten müssen. Auch hinter dem Einsatz von Sabrina Schack steht noch ein Fragezeichen.

Trotz aller Schwierigkeiten sieht Bergens Coach durchaus Siegchancen. „Wir haben in dieser Saison schon einige Spiele gewonnen, in denen wir in der Außenseiterrolle waren“, so Blancbois.