Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Lokalsport Außenseiter Bröckel kann befreit aufspielen
Sport Sport regional Lokalsport Außenseiter Bröckel kann befreit aufspielen
18:57 23.01.2014
Nudelwasser über den Arm gekippt: Bröckel-Außenangreifer Lars Hobbie fällt aus. Quelle: Peter Müller (Archiv)
Bröckel

BRÖCKEL. Befreit und locker aufspielen, ohne sich falschen Illusionen hinzugeben – das haben sich die Volleyballer des TuS Bröckel für ihr Regionalliga-Heimspiel gegen den GfL Hannover am kommenden Sonnabend (20 Uhr) in der heimischen Altenceller Sporthalle am Lückenweg vorgenommen. Nach der 1:3-Niederlage gegen den FC Schüttorf 09 II wäre ein Sieg gut für den Tabellensiebten, doch damit rechnet Teammanager Thorsten Knitter nicht: „Die Hannoveraner stehen mit 29 Punkten nur auf dem zweiten Platz hinter Jork, aber für mich ist es die stärkste Mannschaft der Liga. Vor der 1:3-Niederlage gegen USC Braunschweig II holten sie acht Siege in Folge. Wir können nicht erwarten, dass wir gegen dieses Team punkten“, sagt Knitter. Beide Mannschaften kennen sich seit einigen Jahren, aus Oberliga-Zeiten und aus der vergangenen Regionalliga-Saison. „Ich kann mich nicht daran erinnern, dass wir jemals gegen die gewonnen haben. Aber wir werden uns natürlich trotzdem reinhängen und vielleicht klappt es ja“, so der Teammanager.

Dabei wäre ein wenig Optimismus angebracht, denn Mitte November gelang den Bröckelern gegen den amtierenden Tabellenführer TuS Jork schon einmal eine Überraschung. Mit dem Rücken zur Wand fegten die Knitter-Schützlinge den Favoriten mit 3:0 vom Platz. Dass sich eine solche Überraschung gegen Hannover wiederholt, davon geht Knitter jedoch nicht aus: „Man kann diese beiden Mannschaften nicht vergleichen. Hannover ist breiter aufgestellt als Jork. Wenn bei denen jemand verletzt oder verhindert ist, rückt ein anderer nach. Außerdem spielen sie ausgeglichen und konstant auf hohem Niveau. Sie sind stark im Angriff und sicher in der Annahme“, sagt Knitter.

Personell ist die Lage auch vor dem zweiten Heimspiel in diesem Jahr weiter angespannt. Aus beruflichen Gründen wird Außenangreifer Christian Stahnke erneut fehlen, Diagonalspieler Torben Mohwinkel plagen weiter Rückenprobleme und auch Außenangreifer Lars Hobbie wird nicht dabei sein: Der frischgebackene Vater einer Tochter hat sich Nudelwasser über den Arm gekippt und sich Verbrennungen zugezogen. Dafür befindet sich Julian Mann auf dem Weg der Besserung. Der Mittelblocker hatte sich beim Spiel gegen Northeim Mitte Dezember den Rücken verdreht und musste fünf Wochen pausiert. In dieser Woche stieg er wieder ein, für einen Einsatz auf dem Feld sei es laut Knitter jedoch zu früh: „Vielleicht ist er in einer Woche wieder dabei, das Training lief schon ganz gut.“ Wieder mit an Bord ist Libero Jan Zawadil. Dieser hatte gegen Schüttorf aufgrund von Uni-Prüfungen gefehlt.

Von David Sarkar