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Lokalsport Auswärtsspiel nichts für die leichte Schulter
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17:48 04.02.2010
Von Uwe Meier
Celle Stadt

Sieben Siege in Folge, den durch erzielte 608 Treffer torhungrigsten Angriff der Liga, der mit dafür ausschlaggebend war, dass das Team in den vergangenen Wochen bis auf den dritten Tabellenrang kletterte und dabei jede Menge Selbstvertrauen gesammelt hat. Handball-Oberligist MTV Post Eintracht Celle schwimmt derzeit auf einer Erfolgswelle. Und wenn es dann zum Tabellenvorletzten TuS Altwarmbüchen geht, der im Jahr 2010 noch keinen Punkt einfahren konnte und zudem über die, zumindest nach Toren gerechnet, schwächste Offensive der Liga verfügt und auch im Hinspiel beim 19:31 keine Chance hatte, scheinen die Rolle verteilt. MPE geht am Sonntag (16 Uhr) auch auswärts als klarer Favorit ins Rennen. „Natürlich sind wir das“, sagt Celles Trainer Alexander Grah. „Aber dieser Rolle müssen wir auch erstmal gerecht werden. Das wird ein Spiel, das über die Einstellung entschieden wird.“

Und wohl auch deshalb wird nichts dem Zufall überlassen. Vor der vermeidlich leichteren Aufgabe wird am Freitag eine zusätzliche Trainingseinheit eingelegt. „Ob wir nun sieben Mal hintereinander gewonnen haben oder nicht, ist eigentlich nicht ganz so wichtig“, so Grah, der vollste Konzentration für die Partie in Altwarmbüchen einfordert. „Wichtiger ist, dass wir am Sonntag gewinnen wollen.“ Letztlich sei die Partie auch eine gute Gelegenheit zu zeigen, ob „wir nur aus Versehen auf Platz drei stehen, oder ob wir verdient da oben stehen.“

Die mahnenden und auffordern Worte des Trainer kommen nicht von ungefähr. In der Vergangenheit hatten die Celler immer mal wieder Probleme in Begegnungen gegen vermeintlich schwächere Gegner. Also auch mit Altwarmbüchen. Nicht zuletzt schwebt das TuS-Team mit 9:25 Punkten in Abstiegsgefahr und kann es sich gegen keinen Gegner erlauben, Punkte abzuschenken. „Wenn wir denen eine Chance geben, werden sie die auch nutzen“, sagt Grah. „Deshalb dürfen wir uns nicht eine einzige Sekunde Schwächen erlauben.“

Personell sieht es bei den Cellern vor dieser Aufgabe relativ gut aus. Allerdings konnte Robin Kothe unter der Woche auf Grund von Knieproblemen, die er sich in der vergangenen Begegnung gehen Vorsfelde zugezogen hatten, nicht trainieren. „Ich hoffe aber, dass er am Sonntag dabei sein kann“, so Grah. Dafür ist Wilken Rodehorst, der zuletzt bereits einen Kurzeinsatz hatte, wieder voll mit von der Partie.