Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Lokalsport Basketball-Klubs locken Nienhäger Jonas Heins
Sport Sport regional Lokalsport Basketball-Klubs locken Nienhäger Jonas Heins
08:01 19.02.2015
Basketball: Nienhäger Talent Jonas Heins hat Jugendbundesliga im Visier Quelle: Alexander Hänjes
Nienhagen

Bei seinem jetzigen Klub, dem TK Hannover, kommt er auf einen Durchschnittswert von 19,3 Punkten pro Spiel. Nur knapp verpasste sein Team die Teilnahme an der Jugend-Bundesliga, wo sich die Besten seines Jahrgangs messen. Wegen seines starken Auftritts bei der Qualifikation wurden aber mehrere Topklubs auf ihn aufmerksam. Am Ende versuchten fünf Bundesligisten, ihn in ihre Nachwuchsteams zu locken. „Ich habe mich für Bremerhaven entschieden. Das ist nicht so weit weg und von deren Nachwuchsförderung hat mir das ganze System gefallen“, erklärt Heins.

Dort wird er mit anderen Basketball-Talenten zusammen in einem Haus wohnen, vormittags zur Schule gehen und nachmittags trainieren. „Für mich persönlich ist es schon hart, meine Freunde und Familie zu verlassen. Aber sportlich wird es sich auf jeden Fall lohnen“, ist er überzeugt. Im ersten Jahr wird er in Bremerhaven in der Jugend-Bundesliga spielen, danach wird er zu den Älteren in die Nachwuchs-Bundesliga kommen. „Aus dieser Mannschaft dürfen immer zwei bis drei Talente in der Herren-Bundesliga aushelfen. Das wäre mein Traum“, schwärmt der 15-Jährige, dessen großes Vorbild Dirk Nowitzki aus der nordamerikanischen Profi-Basketballliga NBA ist.

Dass er es einmal soweit schafft wie der Deutsche, der als erster europäischer Spieler wertvollster Spieler (MVP) der NBA wurde, bezweifelt er aber. „Dafür bin ich zu schmal und mir fehlt es an Athletik. Aber wenn ich Glück habe, reicht es für die Bundesliga“, gibt sich Heins bescheiden. Bis es soweit ist, kann Heins noch ein Stück wachsen. „Der Doktor hat gesagt, es werden 2,06 Meter. Aber ich gehe eher von ein paar Zentimetern mehr aus“, erklärt er. Vielleicht reicht es dann, um seinen Traum von der NBA zu verwirklichen.

Von Alexander Hänjes