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Lokalsport „Bei uns muss schon alles passen“: SV Altencelle empfängt Top-Favorit
Sport Sport regional Lokalsport „Bei uns muss schon alles passen“: SV Altencelle empfängt Top-Favorit
15:47 02.12.2016
Hinter dem Einsatz von Altencelles Daniel Mummert (beim Wurf) im Spiel gegen Söhre steht noch ein großes Fragezeichen. Quelle: Michael Schäfer (Archiv)
Altencelle

SV Altencelle –

Sportfreunde Söhre

(Samstag, 19 Uhr)

Beim SV Altencelle ist der Topfavorit auf die Meisterschaft in der Verbandsliga zu Gast. Die Sportfreunde verpflichteten im Sommer mit dem früheren deutschen Nationalspieler Sven Lakenmacher einen Trainerkracher. Dazu kam als Spieler der drittligaerfahrene Sebastian Froböse vom TV Eiche Dingelbe. Außerdem sind die Brüder Niklas und Yannik Ihmann wieder fit. Nicht zu Unrecht stehen die Gäste nach Minuspunkten (11:3) am besten da.

Altencelles Spielertrainer Stefan Schmidt-Kolberg wird etwas dagegen haben, den Sportfreunden kampflos die Punkte zu überlassen. Zumal er in der vergangenen Saison noch in Söhre spielte, Stärken und Schwächen der Gäste kennt und sein Wissen im Training an die Mannschaft vermittelte.

Verzichten muss er im Duell gegen den derzeitigen Tabellenfünften (zwei Spiele weniger als Braunschweig an der Tabellenspitze) auf jeden Fall auf Sebastian Ebel (als Schiedsrichter im Einsatz). Auch hinter dem Einsatz von Daniel Mummert (Einblutung im Oberschenkel) steht ein großes Fragezeichen. Über einen Einsatz soll kurzfristig entschieden werden.

Aber die Gastgeber gehen nicht hoffnungslos in die Partie. Ganz im Gegenteil. Gerade in den Heimspielen sind die Altenceller immer wieder gut für eine Überraschung – auch dank der Unterstützung der eigenen Zuschauer. Reinhard Roselieb ist dennoch zurückhaltend. „Wir treffen auf die stärkste Mannschaft der Liga, die zuletzt Braunschweig geschlagen und Münden deklassiert hat“, sagt der Teammanager. „Bei uns muss schon alles passen, um gegen diese tolle Mannschaft zu bestehen.“

MTV Müden –

HSG Rhumetal

(Sonntag, 17 Uhr)

Die Gäste aus dem südlichen Niedersachsen haben es in ihrer zweiten Verbandsligasaison schwer, auch mehrere Trainerwechsel bewirkten bislang wenig. Zumal auch Urgestein Sascha Heiligenstadt als Coach die Auswärtsschwäche von Rhumetal noch nicht abstellen konnte und der Vorjahresvierte mit nur vier Punkten auf Platz zwölf herumdümpelt. Auch, weil mit Arne Leunig ein echter Leistungsträger langfristig ausfällt.

Unterschätzen will Müden die Katlenburger, die mit vielen Zuschauern anreisen werden, nicht. Besonders Rhumetals Spielmacher Benny Jentsch ist brandgefährlich. Und zuletzt holte die HSG gegen Eyendorf den wichtigen zweiten Sieg – unter anderem mit zehn Treffern von Jentsch. „Wir werden den Gegner auf keinen Fall unterschätzen“, betont Coach Markus Haydl weiter.

Aufgrund der angespannten Personalsituation besteht kein Grund dazu, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen. Denn beim Müden fällt neben dem Rückraumtrio Witte/Ehlert/von Bothmer auch Nico Parpart gesperrt aus. „So bleiben uns im Rückraum kaum Alternativen. Dennoch werden wir natürlich voll auf Sieg spielen. Besonders in unser Halle“, so Haydl kämpferisch.

Stefan Mehmke

Von Stefan Mehmke