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Lokalsport Bergen festigt Rang vier – Rot schwächt Müden
Sport Sport regional Lokalsport Bergen festigt Rang vier – Rot schwächt Müden
16:34 23.04.2018
Gegen Bergens Timm Brodde (beim Wurf) war in der Heisterkamphalle kein Kraut gewachsen. - Der TuS-Torjäger traf achtmal ins Schwarze. Da konnten die Dannenberger nur staunen und dicke Backen machen. Quelle: Oliver Knoblich
Celle Stadt

Celle.
TuS Bergen –

MTV Dannenberg

37:30 (18:13)

14 Zeitstrafen, fünf Rote Karten, 21 Siebenmeter, davon 16 gegen Bergen: „ Das lässt auf ein brutales Spiel schließen, das war es aber nicht“, wunderte sich TuS-Coach Daniel von Frayenhove. Bergen gewann verdient, weil es einfach die bessere Mannschaft war in diesem hektischen Spiel, in dem eigentlich immer ein Team in Unterzahl war. Die erste Hälfte verlief bis zum 9:8 ausgeglichen, ehe sich TuS absetzte. „Jetzt wollen wir den vierten Platz nicht mehr abgeben“, so Frayenhove.

TuS Bergen: Lühmann, T. Schack, Brandl; Bothe (3), Withus (1), Brodde (8/1), Schulz (1), Rodehorst (7), Blancbois (7/2), Heins (2), Pechmann (4), Brockmann (1), Brammer (3).

HSG Heidmark –

MTV Müden

28:20 (10:11)

Müden spielte mit dezimiertem Kader gut und konzentriert, schaffte es durch eine gute Abwehrleistung, den Favoriten unter Druck zu setzen. So führten die Müdener 8:5 (20. Minute). Das eher ruppige Spiel fand in der 21. Minute seinen Höhepunkt, als der sehr gut aufgelegte Dennis Hüsken glatt Rot sah.

Im zweiten Durchgang machte sich die Personalmisere in der Abwehr bemerkbar. Die Gastgeber nutzen dies aus, gingen in der 36. Spielminute erstmals in Führung. Weitere Zeitstrafen spielten Heidmark in die Karten. „Wir haben sehr gut gespielt. Uns hat die Rote Karte von Dennis hart getroffen“, so Trainer Markus Haydl, der den A-Jugendlichen Sonderlob erteilte.

MTV Müden: Jablonski, Nissen, Pickhardt; Laubenstein (7), Ehlert (4), Rambousky (3), Hüsken, Kutnik (je 2), Adam, von Bothmer ( je 1), Haydl, D. Jablonski.

SVT Uelzen/Salzwedel –

HBV 91 Celle

35:25 (19:12)

Kurzfristig fielen Mathias Reinbold und Christian Sievert aus, Viktor Donner und Luis Meyer verletzten sich früh und Moritz Kaplick war nur für Strafwürfe da. Kein Wunder, dass die Truppe eine verunsicherte erste Hälfte spielte. Damit war die Entscheidung quasi gefallen, die Ergebniskosmetik war nicht aus einem professionellen Schönheitsstudio. Zwar kam Celle noch einmal auf vier Tore heran: In der 36. Minute reichte es zum 20:16 – doch dann brach der HBV ein. „Unter den Umständen verständlich“, befand Kaplick.

HBV 91 Celle: Lutz, Schucht; Meyer (1), Donner, M. Kaplick (3/3), Premper (9/3), Schulig (2), B. Kaplick (1), König, Jahns (3), Nciri (6).

Von Stefan Mehmke

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