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Lokalsport Bergen ohne Sönke in Lüneburg
Sport Sport regional Lokalsport Bergen ohne Sönke in Lüneburg
12:26 15.09.2017
Celle

MTV Müden –

SG Südkreis Clenze

(Samstag, 18 Uhr)

Gegen die bislang spielfreien Wendländer wollen die Gastgeber nach dem Auftakterfolg beim TV Uelzen zwei weitere Punkte holen. „Aber das ist kein Selbstläufer“, übt sich Coach Markus Haydl in Understatement. Er sieht die Truppe von Trainer Jan-Henning Quaß als sehr routiniert an. Zudem besiegten die Clenzer in der Vorbereitung den Verbandsligisten Solpke/Mieste aus Sachsen-Anhalt. Überragend dabei im Gegenstoß: Tino Nieber.

Dennoch sind die Gastgeber klarer Favorit. „Wir haben in Uelzen schon sehr gute spielerische Ansätze gezeigt. Da müssen wir zu Hause mit unseren Fans im Rücken auf jeden Fall anknüpfen“, so Haydl. Personell hat sich bei Müden einiges zum Guten gewendet, denn Dennis Hüsken und Mathieu Eilmes sind wieder an Bord. Lediglich Christopher Witte und Henric Müller fallen weiterhin verletzt aus.

HV Lüneburg –

TuS Bergen

(Samstag, 17 Uhr)

Nach dem Hickhack am Grünen Tisch und die aberkannten Punkte gegen Heidmark wollen sich die Berger wieder auf das Sportliche konzentrieren. „Wir fahren hin, um zwei Punkte zu holen“, betont Daniel von Frayenhove. Ob sein Team dabei in „Je suis Sönke“-Shirts auflaufen wird, ist noch nicht klar. Sicher ist hingegen, dass Bergen die nachträgliche Niederlage vergessen machen will. Hintergrund: Weil gegen Heidmark versehentlich Sönke Rodehorst auf dem Spielberichtsbogen eingetragen war, aber tatsächlich dessen Bruder Wilken Rodehorst spielte, legte Heidmark erfolgreich Protest ein.

Und jetzt Lüneburg: Eine körperlich starke Mannschaft, die TuS nicht auf die leichte Schulter nehmen darf, und die zuletzt Salzwedel mit zehn Toren Differenz aus der Halle schoss. Nicht mitspielen werden außer Sönke Rodehorst Niklas Pechmann, Sebastian Brammer, Johann Behrens und Sven Withus.

MTV Soltau II –

HBV 91 Celle

(Sonntag, 13 Uhr)

„Ja, wir haben ein schwieriges Auftaktprogramm“, sagt HBV-Trainerin Renée Verschuren. Aber wenn man sich die Spielverläufe ansieht, spielt Celle 45 bis 50 Minuten ordentlich mit – und kriegt dann auf den Hut. Denn: In der Landesliga wird jeder Fehler schneller bestraft als eine Etage tiefer. Doch der Neuling erkennt, dass er nicht hoffnungslos unterlegen ist. Wenn die Konzentration für 60 Minuten reicht, klappt es auch mit den Punkten.

Den nächsten Versuch starten die Bären also in Soltau und wollen sich weiter steigern. Fehlen werden Pascal Bolay – nun doch bis Ende des Jahres – und Christian Sievert, der erneut umgeknickt ist. „Aber wir nehmen den Kampf an und gucken mal, was Soltau so kann“, sagt Verschuren und blickt dabei vor allem auf das oberligaerfahrene Brüder-Duo Viktor und Jakob Happel.

Von Stefan Mehmke