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Lokalsport Bergen stolpert über sich selbst
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21:21 15.04.2018
Quelle: David Borghoff
Bergen Stadt

„Das ist jetzt durch“, sagte Dominik Blancbois. Mit der Leistung seines Teams geht der Trainer hart ins Gericht: „Peine hat uns nicht zu Fehlern gezwungen, die haben wir selbst gemacht.“

Während TuS vor heimischer Kulisse in Führung ging, war das Spiel in den ersten 15 Minuten nahezu ausgeglichen. Lediglich mit einem Tor Differenz und der zwischenzeitlichen 3:2-Führung durch Janice Bremer (7.) bot die Berger Truppe dem MTV anfangs Paroli. Doch zunehmend stockte das Spiel der Berger. „Wir haben im Angriff nicht zueinander gefunden“, sagt Blancbois. Ganz anders die Peiner, die dem Duell um die Nichtabstiegsplätze anscheinend eine größere Bedeutung zuschrieben. „Es hat einfach der Wille gefehlt“, ärgert er sich. Deutliche Worte, die Blancbois auch in seinem ersten Timeout bei einem 6:8-Rückstand (19.) an sein Team richtete: „Null Körpersprache“. Und das zeigte sich auch auf dem Spielfeld: Bergen ging mit einem 8:15 in die Halbzeit.

Die Ansprache des Trainers schien in der zweiten Hälfte des Spiels zu fruchten. In einer rasanten Aufholjagd verkürzte TuS die bisweilen acht Tore Rückstand auf drei Tore. Mit drei verwandelten Siebenmetern in Folge bewiesen Svenja Glasewald (46., 48.) und Sabrina Wellmann (47.) starke Nerven und brachten TuS auf ein 17:20 heran. Doch die Bergerinnen machten es dem MTV zu leicht, wieder an Aufwind zu gewinnen. Der Oberligist schafft es nicht, nach vorne Druck aufzubauen. Im Ballfluss nicht gut genug, zu wenig Präsenz und mangelnder Torinstinkt – die Manko-Liste offenbart den TuS-Nachholbedarf beim 19:26-Endstand. Damit verweilen sie weiter auf dem dreizehnten Rang.

TuS Bergen: Döhler - Klauenberg (3), Müller, Harms, Kautz (4), Wellmann (2), Bremer (2), Sandvoß, Borges, Glasewald (8), Schuba, Könecke, Wernert.

Mit einem hart erkämpften 1:1 beim SV Essel hat der SC Wietzenbruch seine kleine Serie ausgebaut. Unter seinem neuen Trainer Eike Mach ist der Aufsteiger nun seit vier Spielen ungeschlagen und holte stattliche acht Punkte. „Unser bärenstarker Torwart Niels Petersen hat uns diesen wichtigen Punkt, der uns wieder ein Stück weiter von unten wegbringt, festgehalten“, stellte Trainer Eike Mach zu allererst die Leistung seines Schlussmannes in den Vordergrund.

15.04.2018

Nichts zu holen war für den Tabellenletzten TuS Eschede bei Eintracht Elbmarsch. Mit 1:6 mussten sich die stark ersatzgeschwächten Gäste dem Tabellenvierten geschlagen geben. „Das Ergebnis spricht für sich und geht auch in der Höhe in Ordnung“, musste Eschedes Trainer Sven Ewert die Klasse der Elbmarscher anerkennen.

15.04.2018

Der Plan, die mäßige Heimbilanz aufzupolieren und sich mit einem Sieg von der Abstiegszone abzusetzen, ist gründlich schiefgegangen. Mit 2:4 (0:3) unterlag der TuS Celle FC dem VfL Maschen ziemlich sang- und klanglos. Eine Niederlage, die vor allem aufgrund einer desolaten ersten Halbzeit völlig in Ordnung ging. „Maschen hat deutlich mehr investiert und war einfach wacher. Wir haben es den Gästen viel zu einfach gemacht“, zeigte sich Spielertrainer Nils Speckmann nach dem schwachen Auftritt seiner allerdings ersatzgeschwächten Elf richtig bedient.

15.04.2018