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Lokalsport Bergen und Garßen II in Heimspielen vor machbaren Aufgaben
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17:12 06.11.2014
Garßens Haupttorschützin - Kristin Skorek (links) und - ihr Team brauchen gegen - Geismar einen Heimsieg. Quelle: Alex Sorokin
Bergen Stadt

TuS Bergen –

Hannoverscher SC

(Samstag, 19.30 Uhr)

Sowohl der TuS Bergen als auch der Hannoversche SC haben ein 4:4 Punkteverhältnis und befinden sich damit im Mittelfeld der Tabelle. Doch aufgrund der besseren Tordifferenz steht Bergen auf Platz sieben, zwei Plätze vor den Gästen aus der Landeshauptstadt. Die beiden Mannschaften können sich also mit einem Sieg aus dem Mittelfeld der Oberliga befreien.

Bis Rang vier haben alle Mannschaften 4:4 Punkte auf dem Konto. „Wir haben uns vorgenommen, zu Hause möglichst viele Punkte zu holen. Aber gegen den HSC wird das kein Selbstläufer“, sagt Bergens Trainer Oliver Bült.

Denn die Hannoveranerinnen kamen zuletzt immer besser in Fahrt. Nach zwei Auftaktniederlagen punktete man in Lüneburg und zu Hause gegen Garßen doppelt. „Von denen hat keine unter Oberliganiveau gespielt. Vor allem deren Kreisläuferin ist sehr gut. Das wird schon eine enge Kiste“, weiß Bergens Coach. Fehlen wird ihm sicher Gudrun Denecke. Auch Rückraumspielerin und Spielmacherin Svenja Glasewald ist für das Duell fraglich. „Wir haben eine enge Liga, wo fast jeder jeden schlagen kann. Deshalb kann ich keine Prognose treffen, außer dass es ein laufintensives Spiel wird“, so Bült.

SV Garßen-Celle II –

MTV Geismar

(Sonntag, 16 Uhr)

Bereits nach vier Spielen gibt es schon das erste Kellerduell für die Frauen der SVG-Reserve. Denn sie stehen mit 2:6 Punkten und einer Tordifferenz von Minus 23 auf dem vorletzten Rang. „Wir spielen zu Hause und müssen den Sieg holen“, fordert Garßens Trainerin Renee Verschuren von ihren Spielerinnen.

Die Kontrahentinnen aus Geismar haben ein Spiel weniger und ihre Statistik sieht nicht viel besser aus (2:4 Punkte, Minus 223 Tore). Wer dieses „Vier-Punkte-Spiel“ verliert, steht also erst mal richtig unten drin. Wer gewinnt, kann richtig klettern. Denn der Northeimer HC, der ebenfalls erst einen Sieg errungen hat, muss bei Tabellenführer HSG Heidmark ran. „Wir müssen da aufhören, wo wir im HVN-Pokal aufgehört haben. Also aggressiv im Defensivverhalten und vorne viele Tore werfen“, so Verschuren. Dabei steht ihr die komplette Mannschaft zur Verfügung. „Ich hoffe, dass das bis Sonntag auch so bleibt“, sagt Verschuren, die am Tag zuvor mit dem SVG im DHB-Pokal in Reinickendorf antritt.

Die Trainingswoche verlief reibungslos, sodass dem zweiten Heimsieg nichts im Wege stehen sollte. „Wir wollen den Abstand zu den Teams, die momentan mit uns da unten mit drin stehen, wie Zweidorf und Geismar, vergrößern“, erklärt die SVG-Topscorerin. (hae)

Von Alexander Hänjes