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Lokalsport Bergens Frauen prüfen Vater Jahn aus Peine
Sport Sport regional Lokalsport Bergens Frauen prüfen Vater Jahn aus Peine
18:41 16.11.2017
Von Uwe Meier
Katharina Harms (links) kehrt gegen Peine wiederin den Kader des TuS Bergen zurück. Quelle: Alex Sorokin
Celle

Bergen. "Das ist ein direkter Konkurrent. Da sollte dann schon etwas Zählbares rausbringen“, meint Trainer Dominik Blancbois vor einem ganz wichtigen Auftritt: „Sollte das nicht gelingen, wird es richtig eng werden für uns. Dann hängen wir da unten richtig drin.“

Doch Schwarzmalerei will der Coach erst gar nicht betreiben. „Ich bin guter Dinge, dass es klappt und wir da etwas holen können. Dazu müssen wir allerdings unser Können abrufen“, so Blancbois, dessen Kader personell allerdings nicht unbedingt optimal aufgestellt ist.

Denn neben der noch gesperrten Louise Ringer fallen mit Marie Sandvoß und Stefanie Kirchhoff die beiden Spielerinnen aus, die normalerweise auf der rechten Angriffsseite zum Einsatz kommen. „Sie werden beide nicht spielen können“, bestätigt Blancbois, „das müssen wir irgendwie kompensieren.“ Eine Lösung hat er derzeit aber noch nicht parat. Immerhin ist Katharina Harms aus ihrem Urlaub zurück und kann so für Entlastung im Rückraum sorgen.

Es dürfte interessant zu sehen sein, wie sich die schwächste Angriffsreihe der Liga (Bergen) gegen eine mit einem Durchschnitt von rund 30 Gegentreffern relativ anfällige Peiner Defensive aus der Affäre ziehen wird. „Es geht nicht ums schön spielen“, sagt Blancbois, „wir brauchen einfach nur die Punkte.“ Die könne man am besten mit einem mannschaftlich geschlossenen Auftritt einfahren. Zudem ist wichtig, dass die TuS-Mannschaft ihre Defensivstärke in die Waagschale wirft. „Zuletzt gegen Schaumburg haben wir das 45 Minuten lang auch ganz gut gemacht“, so der Coach. „Jetzt müssen wir das auch über 60 Minuten schaffen.“ Er weiß allerdings auch, dass durch die Misserfolge der vergangenen Wochen mit fünf Niederlagen aus sechs Spielen nicht spurlos an seinem Team vorbeigegangen sind. „Wir müssen den Kopf freibekommen und uns auf unsere Stärken konzentrieren. Dann wird das schon.“