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Lokalsport Bergens Handballerinnen starten mit Liga in Saison
Sport Sport regional Lokalsport Bergens Handballerinnen starten mit Liga in Saison
19:13 03.09.2017
Von Uwe Meier
Quelle: Hubert Jelinek
Bergen Stadt

Göttingen.Der Hauptgrund für die Berger Niederlage lag eindeutig in der ersten Hälfte. Da ging wenig bis gar nichts bei den Gästen zusammen. Schon nach sieben Minuten sahen sich die Grün-Weißen einem 1:4 gegenüber. „Die erste Halbzeit haben wir komplett verschlafen“, meinte auch Blancbois. Insbesondere die zu defensive Einstellung in der Abwehr war ihm dabei ein Dorn im Auge. Göttingen versuchte, vermehrt über Eins-gegen-eins-Situationen zum Erfolg zu kommen. Dabei trafen die Gastgeber auf eine Berger Abwehr, die dafür keine passenden Antworten parat hatte. „Wir haben viel zu defensiv gestanden“, kritisierte der TuS-Coach. Und da auch bei eigenen Angriffen der rechte Zug zum Tor fehlte, war es für Göttingen ein Leichtes, die Partie in den Griff zu bekommen. „Da hat die Überzeugung gefehlt, das Tor auch unbedingt machen zu wollen“, erzählte Blancbois nach dem Spiel. Über 6:2 (11.) und 8:3 (21.) steuerte Göttingen einer ungefährdeten 11:5-Pausenführung entgegen.

„Da war mal wieder ein typisches Berger Problem zu erkennen“, so der TuS-Coach. „Göttingen war keineswegs überragend. Aber wir haben uns der Spielweise des Gegners angepasst“, sagte er. Eine Lösung, wie man dieses Problem in Zukunft in den Griff bekommen könnte, hat er nicht.

Immerhin ließ sein Team nach dem Wechsel eine Steigerung erkennen. Richtig rund lief es aber dennoch nicht. „Aber immerhin hat auf jeden Fall die Einstellung gestimmt“, sah Blancbois immerhin einen positiven Aspekt beim ersten Saisonauftritt seiner Mannschaft.

Das TuS-Team steckte in keiner Phase auf, machte sich das Bemühen, eine erfolgreiche Aufholjagd zu starten, durch eigene leichte Fehler aber selbst zunichte. „Wenn man auswärts nur 22 Gegentore bekommt, muss das eigentlich für ein erfolgreiches Spiel reichen“, meinte Blancbois.

Nach dem Seitenwechsel lief Bergen vorerst weiter einem Fünf-Tore-Rückstand hinterher. Nach 47 Minuten führte Göttingen mit 15:10. Es folgte die erfolgreichste Phase des Berger Teams. Bis auf 13:15 (50.), 14:16 (52.), 15:17 (53.) und 16:18 (55.) kam man heran. Doch immer wieder verhinderten dann individuelle Fehler den Versuch, dem Spiel doch noch eine Wende geben zu können.

TuS Bergen: Döhler – Becker, Harms (1/1), Bremer (2), Kübeck, Kautz (1), Wellmann (5). Kirchhoff (2), Ringert (4/1), Sandvoß (1), Borges, Könecke (1).