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Lokalsport Bergens Handballerinnen verlieren gegen TuS Jahn Hollenstedt
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04:11 19.02.2018
Bergen Stadt

„Das war einfach schlecht“, zeigt sich Dominik Blancbois enttäuscht. Dem TuS-Trainer war der Frust nach dem Spiel deutlich anzumerken. Seine Mannschaft sei schlecht ins Spiel gestartet. Besonders die schwache Offensive seiner Mannschaft habe ihn fassungslos an der Seitenlinie stehen lassen. „Das war peinlich. Wir haben uns zu viel Druck und viel zu viele Fehler gemacht“. Seine Spielerinnen seien zu verkrampft an die Partie herangegangen. „Vorne wollte niemand die Verantwortung übernehmen.“ Es fehlte die Lockerheit und so könne man eben kein Spiel gewinnen.

Hinzu kamen noch einige strittige Schiedsrichter Entscheidungen, die zusätzlich Druck aufgebaut hätten. „Wir haben einige technische Fehler zugesprochen gekriegt, die keine waren“, so Blancbois. Das habe seine Spielerinnen weiter verunsichert. Kaum ein Spielzug wollte gelingen.

Zu allem Übel musste der ohnehin von Ausfällen gebeutelte TuS-Kader einen weiteren Schlag verkraften. Denn Lina Borges brach sich während der Partie eine Rippe und wird voraussichtlich für die nächsten sechs Wochen ausfallen. Wie es genau zu der Verletzung, lässt sich laut Blancbois nicht sagen. Die Rippe sei vermutlich bereits im Training angeknackst gewesen. Dem Spielbetrieb hielt der verletzte Knochen dann nicht mehr stand. Borges versuchte die Partie noch zu Ende zu spielen, musste sich aber nach wenigen Minuten in der zweiten Halbzeit mit Schmerzen auswechseln lassen.

Mit ihrem Ausfall stehen dem TuS-Coach noch sieben gesunde Feldspielerinnen zur Verfügung. „Wie will man das noch kompensieren?“, fragt Blancbois halb rhetorisch und halb verzweifelt, bevor er dann selbst die Antwort liefert: „Gar nicht.“

Während bei den Bergerinnen eine Stammkraft nach der anderen pausieren muss, freute sich der TuS Jahn Hollenstedt über die Rückkehr von Kreisspielerin Eileen Volkmann. Die zeigte auch prompt, dass sie während ihrer Babypause das Handballspielen nicht verlernt hat und erzielte zehn Treffer gegen eine verkopfte und verkrampfende Berger Mannschaft. „Sie kann einfach spielen und hat den Unterschied gemacht“, erklärt Blancbois. Dabei betont er jedoch auch, dass das Team aus Hollenstedt kein „Feuerwerk abgebrannt hätte“. Vielmehr hätten sich die Bergerinnen in dieser Partie selbst besiegt. „Was wir uns in den vergangenen Spielen aufgebaut haben, haben wir mit einem Schlag wieder eingerissen.“

TuS Bergen: Döhler – Baumgarten, Holland, Kautz (2), Wellmann (3), Bremer (2/2, Sandvoß (3), Borges, Glasewald (3), Schuba, Wernert.

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