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Lokalsport Braunschweiger "Löwen" besiegen schwache Altenceller
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17:59 12.09.2016
Dennis Hüsken (rechts) brachte sein Teamkurz vor dem Spielende in Führung. Dochzum Sieg hat das nicht gereicht. Quelle: Michael Schäfer
Celle Stadt

MTV Braunschweig II –SV Altencelle32:18 (17:9)

Altencelle hatte sich viel vorgenommen – und so gut wie nichts umgesetzt. Der Aufsteiger überrollte den Gast förmlich, führte schnell 5:1. SVA-Spielertrainer Stefan Schmidt-Kohlberg war gezwungen eine Auszeit zunehmen. Diese sollten aber leider auch nichts bringen. Die Löwen waren besser, führte schon zur Pause schier uneinholbar.

Und auch in Hälfte zwei lief es kaum anders. Der SVA machte weiterhin viele technische Fehler, schloss vorn viel zu schnell ab. Und selbst beste Chancen ließ Altencelle fahrlässig aus. So kam der MTV über die zweite Welle immer wieder zu leichten Treffern und hatte mit dem sechsfachen Torschützen Alex Tim ihren überragenden Mann im Spiel. SV Altencelle verlor völlig verdient.

„Es war uns klar, dass wir es in Braunschweig schwer haben werden. Aber so darf man sich nicht präsentieren. Es muss jedem im Team klar sein, dass der Abstiegskampf schon jetzt begonnen hat“, sagte SVA-Außen Sebastian Ebel. Team-Manager Reinhard Roselieb flüchtete sich in Zweckoptimismus: „Das einzig Positive an dieser desolaten Leistung ist, dass es nur besser werden kann!“

SV Altencelle: Kl. Nowak, Schröer, Hönisch (o.E.) – Mummert (1), Scherbanowitz (1), Kisser (2), Wernig, Weinmann (4), Schmidt-Kollberg (1), Kolle (1), Grad (3/1), Dralle, Ebel (o.E.), Herbst (1), Petersen (4/1), Ka. Nowak (o.E.).

MTV Müden –SF Söhre 23:23(14:13)

Beide Teams gingen hochmotiviert an den Start, boten den Zuschauern ein hochklassiges Verbandsligaspiel mit viel Tempo. In einer ausgeglichenen Partie zwang Müden die Gäste mit einer sehr guten Deckung immer wieder zu schlechten Würfen – und agierte selbst diszipliniert und erzielte gut herausgespielte Treffer.

Aber Söhre hielt mit. Nach dem 4:4 (10. Minute) brachte SF-Trainer Sven Lakenmacher den siebten Feldspieler und bereicherte das Spiel um eine taktische Variante. Sehr zur Freude der Gastgeber, die spontan einen 4:0-Lauf hinlegten. So führte Müden in der 15. Minute 8:4. Doch Söhre ließ nicht locker und verkürzte noch vor der Halbzeitpause.

In der zweiten Hälfte war das sehr körperbetonte Spiel komplett ausgeglichen, ein Schlagabtausch auf Augenhöhe. In diesem Krimi schenkten sich beide Seiten nichts. Technische Fehler hätte auch Sherlock Holmes nur mit der Lupe gefunden. Dann das Drama in der Schlussphase: Müdens Dennis Hüsken erzielt gut vier Minuten vor Schluss das 23:22, doch Gästespieler Florian Breitmeyer gleicht eine knappe Minute später wieder aus. Und so sehr sich die Teams auch Mühen, es bleibt beim Remis. „Wir haben heute sehr diszipliniert gespielt. Trotz der Ausfälle von Steffen Müller und Maximilian Ahrenbeck und der frühen Roten Karte gegen Nico Parpart haben es die Jungs sehr gut gemacht“, fasst Co-Trainer Markus Haydl zusammen.

MTV Müden: Zywicki, Jablonski – von Bothmer (6), D. Hüsken (5), Witte (4), Katenz, Kohlmeyer (je 3), Ehlert (2), Parpart, H. Müller, Eilmes, Worthmann.

Von Stefan Mehmke