Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Lokalsport Brisantes Derby wartet bei Doppelspieltag auf Garßen und Wietze
Sport Sport regional Lokalsport Brisantes Derby wartet bei Doppelspieltag auf Garßen und Wietze
19:10 30.03.2017
Für die Spielerinnen des TSV Wietze und des SV Garßen-Celle II geht es beim heutigen Spiel um viel. Beide Teams stecken im Abstiegskampf. Quelle: Oliver Knoblich
Celle

SV Garßen-Celle II –TSV Wietze (Freitag, 20 Uhr)

In diesem Derby dürfte ordentlich Feuer sein, denn für beide Mannschaften geht es in diesem Spiel um sehr viel. In der Tabelle nur einen Punkt voneinander getrennt, stecken beide Kontrahenten tief im Abstiegskampf. Der Tabellenvorletzte SVG II konnte zuletzt beim überraschenden Remis gegen den SV Altencelle einen nicht eingeplanten Punkt erkämpfen und hat damit verlorenes Selbstvertrauen zurückgewonnen.

„Wenn wir diese Leistung heute wiederholen, sollten wir die Punkte in der HBG-Halle behalten können“, zeigt sich SVG-Trainer Felix Michelmann, der mit einem hohen Zuschauerzuspruch rechnet, zuversichtlich. Dagegen hat der TSV Wietze seit der Trennung von Trainer Markus Schulte vor drei Wochen kein Punktspiel mehr bestritten. Hier hatte Mohammed Sosha das Training zwischenzeitlich übernommen, steht dem TSV mittlerweile aber nicht mehr zur Verfügung. Man darf gespannt sein, ob es dem TSV gelingt, nach den zuletzt sehr enttäuschenden Leistungen, wieder auf Kurs zu kommen. „Wir wollen die Punkte und wir wollen den Klassenerhalt“, gibt man sich aufseiten des TSV kämpferisch.

TuS Jahn Hollenstedt II – HSG Lachte-Lutter (Samstag, 14.45 Uhr)

Wenn der Tabellenachte aus Lachendorf nicht noch tiefer in den Abstiegsstrudel hineingezogen werden will, müssen endlich wieder einmal zwei Punkte her. Die vergangenen Ergebnisse der HSG, die die letzten fünf Punktspiele zum Teil deutlich verloren hat, geben allerdings nicht besonders viel Anlass zu Optimismus.

Eine Niederlage des Teams von Oliver Colditz beim Tabellenletzten würde dem Abstiegskampf aus Celler Sicht ungeahnte Dramatik verleihen, vor allem aber die sportliche Situation bei der HSG enorm verschlechtern. „Sowohl in der Abwehr als auch im Angriff müssen wir uns in Hollenstedt steigern, sonst sieht es düster aus“, sagt Trainer Colditz, der sich mit seinem Mini-Kader auf eine nervenaufreibende Saisonendphase eingestellt hat.

HSG Heidmark II – SV Altencelle (Samstag, 19.15 Uhr)

Das Team von Trainer Thorsten Dralle läuft Gefahr, auf der Zielgeraden der Saison auch noch den zweiten Tabellenplatz zu verlieren. Das könnte passieren, wenn an diesem Wochenende Verfolger HV Lüneburg Tabellenführer MTV Tostedt schlägt. „Wir müssen auf uns schauen und uns auf das letzte Saisonauswärtsspiel beim heimstarken Tabellenvierten Heidmark konzentrieren“, sagt Dralle, der sich der Schwere der Aufgabe bewusst ist. „Ich hoffe, dass mein Team unbeschwerter spielt, als zuletzt im Derby gegen Garßen und das hohe Potenzial endlich mal komplett abruft“, so der SVA-Coach. Zur Fahrt in die Thormarcon-Arena nach Dorfmark setzt der SVA einen Reisbus ein, um mit zusätzlicher Fanunterstützung im Rücken auf dem „heißen Pflaster Heidmark“ bestehen zu können.

HG Winsen (Luhe) – TSV Wietze (Sonntag, 15 Uhr)

Für den TSV Wietze ist es das zweite „Vier-Punkte-Spiel“ des Wochenendes. Auch hier ist verlieren verboten. Gegner Winsen, der als Tabellenneunter nur einen Punkt mehr als der TSV aufweist, braucht die Punkte allerdings ebenso dringend wie die Grün-Weißen. Das Team aus Winsen präsentierte sich zuletzt sehr spielstark und brachte Tabellenführer Tostedt an den Rand einer Niederlage. So wird der TSV schon über die Schmerzgrenze hinaus gehen müssen, um Zählbares aus Winsen zu entführen.

SV Garßen-Celle II – MTV Embsen (Sonntag, 16 Uhr)

Gegen die spielstarken Gäste aus Embsen hängen die Trauben für das Team von Trainer Michelmann recht hoch. Dennoch erscheint ein Punktgewinn gegen den Tabellenfünften nicht ganz ausgeschlossen. „Es wird vieles davon abhängen, wie wir das kräfteraubende Derby vom Freitag weggesteckt haben“, so der SVG-Coach. „Entscheidend wird auch sein, ob wir die starke Offensive der Gäste in den Griff bekommen“, fügt Michelmann an.

Von Jochen Strehlau