Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Lokalsport Bröckel zementiert Relegationsplatz
Sport Sport regional Lokalsport Bröckel zementiert Relegationsplatz
16:18 14.02.2012
Von Jürgen Poestges
Volleyball-Oberliga M‰nner: TuS Brˆckel - MTV Salzdahlum II Quelle: Peter M¸ller
Altencelle

BRÖCKEL. Strahlende Gesichter allüberall. Wer in dieser Woche mit den Volleyballern des TuS Bröckel redet, der kommt kaum zu Wort. Denn nach den beiden Heimspielerfolgen gegen den direkten Verfolger MTV Salzdahlum II mit 3:1 (25:22, 25:27, 25:23, 25:17) und den VfL Wolfsburg mit 3:0 (25:23, 25:19. 25:21) haben die Bröckler ihren dritten Rang in der Oberliga zementiert. „Nur noch einen Sieg, und wir haben den Relegationsplatz sicher“, jubelt auch Team-Manager Thorsten Knitter.

Vor allen Dingen der Erfolg gegen Salzdahlum II war Gold wert. Denn der Gegner wurde damit auf Rang vier und auf Distanz gehalten. 18:10 Punkte haben die Bröckeler auf dem Konto, Salzdahlum 14:12.

In den Heimspielen hat sich einmal mehr ausgezahlt, dass Bröckel nicht nur Quantität, sondern auch Qualität auf der Bank sitzen hat. Knitter: „Uns haben immerhin vier Spieler gefehlt, die sicherlich unter die ersten Sechs gehören.“ So sind dann andere Akteure in die Bresche gesprungen. Jan Frühauf ind Jonathan Hoffmann glänzten im Mittelblock. Kai-Uwe Dall rückte aus der zweiten Mannschaft auf, wechselte sich auf der Libero-Position mit Jan Zawadil ab, der noch Trainingsrückstand aufweist.

Was dann letztlich nicht nur die Gegner vom vergangenen Wochenende zur Verzweiflung bringt, ist die Konstanz, mit der die Bröckeler ihr Pensum herunterspulen. Einziger Kritikpunkt für Knitter war der zweite Satz gegen Salzdahlum. „Da haben wir 22:18 und 23:20 geführt, haben dann den Satz aber nicht zu Ende gespielt. Und wir haben schon öfter gesehen, dass man nicht viele Möglichkeiten bekommt, einen Satz zu zu machen. Wenn man das verschläft, dann macht es der Gegner.“

Allerdings haben sich die TuS-Mannen um Trainer Jan Mohwinkel nicht groß verunsichern lassen. Durchgang drei war knapp, doch der vierte Satz war dann am Ende eine klare Angelegenheit.

Letztlich wurde auch die Partie gegen Wolfsburg souverän absolviert. „Es war eigentlich wie im Hinspiel“, so Knitter. „Bis zum 18:18 oder 19:19 war es eng, am Ende haben wir uns dann mit dem konsequenteren und druckvolleren Angriff durchgesetzt.“ Wobei er einräumt, dass der Gegner durchaus besser ist, als der siebte und drittletzte Platz aussagt. „Sie haben sich in der Winterpause mit einem sehr starken Angreifer verstärkt.“ Was ihnen letztlich aber auch nicht genutzt hat. Die beiden Zählen blieben in Bröckel.

So schielt man nun schon einmal dezent in Richtung Regionalliga beim TuS Bröckel. „Klar, Platz drei bedeutet erst Mal nur die Relegation. Aber es ist ja auf jeden Fall schon mal eine Perspektive“, meint der Bröckeler Teammanager. Wobei man sich schon im Klaren darüber ist, dass die Regionalliga schon ein Mehraufwand bedeuten würde. Knitter: „Die Fahrten werden weiter, und es kommen doch schon so die ein oder anderen Kosten auf uns zu.“ Aber nicht nur das will bedacht werden. „Ein Aufstieg würde nur Sinn machen, wenn wir eine Mannschaft haben, die zumindest um den Klassenerhalt mitspielen kann. Das lässt sich natürlich nie mit Bestimmtheit sagen. Aber wir wollen dann kein Kanonenfutter sein.“

Vorher gilt es aber, noch zwei Partien in der Oberliga zu absolvieren. Am 26. Februar geht es zum MTV Gifhorn. Den Abschluss bildet dann am 10. März das Gastspiel beim SV Holdenstedt.

TuS Bröckel: Schnittger, Kuschkowitz, Hoffmann, Conrad, Wehr, Harding, Frühauf, Hobbie, Zawadil, K.-U. Dall, H. Dall.