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Lokalsport Bröckeler Volleyballer in Northeim
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16:20 26.09.2013
Von Uwe Meier
Lars Hobbie (rechts) und Co. - wollen mit dem TuS Bröckel - die ersten Saisonpunkte einfahren. Quelle: Alex Sorokin
Bröckel

BRÖCKEL. Großartig auf Fehlersuche musste sich Volleyball-Regionalligist TuS Bröckel nach der Auftaktniederlage in heimischer Halle gegen Vechta nicht machen. Die traten im ersten Saisonspiel deutlicher zutage, als es den Verantwortlichen lieb sein konnte. „Sicher sind uns einige Fehler aufgefallen“, sagte Manager Thorsten Knitter vor dem ersten Auswärtsspiel am Sonnabend beim DJK Kolping Northeim. Gleichzeitig stellte er aber auch klar, dass im Training daran gearbeitet, dass sich diese Fehler nicht wiederholen. Noch wichtiger sei allerdings, dass „wir Sicherheit in unser Spiel bekommen“, sagte der Macher des TuS Bröckel. Nur so könne man sicherstellen, den Gegner auch unter Druck setzen zu können. Auch beim Zusammenspiel, insbesondere mit den Neuzugängen, gibt es noch Luft nach oben.

Ein wenig fühlt sich Knitter bei diesen Worten an die vergangene Saison erinnert. Auch da hatte das Team Anlaufprobleme und kam erst in der zweiten Saisonhälfte auf Betriebstemperatur. „Wir müssen möglichst schnell zu der Leistungsstärke kommen, wie wir sie zum Ende der vergangenen Spielzeit gezeigt haben“, so Knitter, der sich keine größeren Gedanken darüber macht, dass das nicht auch gelingen könnte.

In Northeim soll der erste Schritt in die richtige Richtung gemacht werden. Das Team des Aufsteigers ist für die Bröckeler nicht unbekannt. In der letztjährigen Regionalliga-Relegation standen sich die beiden Teams letztmalige gegenüber. Damals siegte Bröckel mit 3:1. Auch in den Jahren zuvor trafen die beiden Teams relativ regelmäßig aufeinander. Zuletzt stets mit dem besseren Ende für Bröckel. „Ich wüsste auch nicht, warum sich daran jetzt etwas ändern sollte“, sagte Knitter frohen Mutes.

Es gibt allerdings einen Punkt, den auch der Manager nicht von der Hand weisen kann und der nicht unbedingt für das TuS-Team spricht. „In der vergangenen Saison haben wir uns nicht auswärtsstark präsentiert“, gibt Knitter zu. Zudem gilt Northeim, das zum Saisonstart eine glatte und deutliche 0:3-Schlappe gegen Salzgitter einstecken musste, vor einer lautstarken Zuschauerkulisse als besonders heimstark. Um zumindest letzterem Aspekt wirkungsvoll Paroli bieten zu können, reist das TuS-Team zusammen mit seinen Fans in einem Bus an, dessen Finanzierung zum Teil von den die Spieler übernommen wird. Da versteht es sich von selbst, dass man gut gelaunt und mit zwei Pluspunkten im Gepäck die Heimreise antreten will.