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Lokalsport Bröckeler in Jubelstimmung
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16:43 30.09.2013
Freude über ersten Auswärtssieg: Mit einem souveränen - 3:0 hat der TuS Bröckel beim Spiel gegen - DJK Kolping Northeim zwei Punkte eingesackt. Quelle: Alex Sorokin
Northeim

Erleichterung und Freunde sind derzeit die vorherrschenden Gefühle bei den Volleyballern des TuS Bröckel. Nach der enttäuschenden 1:3-Heimspielniederlage gegen die DJK Füchtel Vechta vor einer Woche, hat die Mannschaft um Teammanager Thorsten Knitter am Sonnabend auswärts gegen den Aufsteiger DJK Kolping Northeim bewiesen, dass sie auch anders kann. Durch den souveränen 3:0-Sieg (25:16, 25:21, 25:19) ist die Stimmung bei den Bröckelern sichtbar gestiegen. „Wir hatten das Spiel von Anfang an in der Hand. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass Northeim auch nur einmal in Führung gegangen ist“, so Knitter.

Für Stimmung auf den Rängen sorgten rund 40 Bröckel-Fans. Mit einem gecharterten Bus traten Fans und Mannschaft gemeinsam die Reise an. „Das war ein tolles Gemeinschaftserlebnis und besonders die Rückfahrt war dann sehr lebendig“, freut sich der Teammanager. Bereits im ersten Satz machten die Gäste klar, wer das Sagen hat. Mit einer komfortablen Führung von 6:1 gleich zu Beginn, zog sich die Dominanz der Bröckeler durch den gesamten ersten Satz. „Wir haben konstant gespielt, Druck gemacht und uns geschlossener gezeigt, als gegen Vechta“, berichtet Knitter. Günstig hinzu kam die Unsicherheit der Gastgeber, die viele Punkte verschenkten.

Knapp wurde es im zweiten Satz beim Spielstand von 18:17. „Da mussten wir aufpassen, haben uns aber schnell wieder gefangen“, so der Manager. Mit 25:21 ließ man sich auch diesen Satz nicht nehmen, ebenso wenig wie den dritten, der mit 25:19 an die Gäste aus Bröckel ging. „Das viele Training hat sich ausgezahlt. Wir haben Aufschläge trainiert und die Angriffe am Netz, dennoch ist da noch Luft nach oben“, sagt Knitter. Schließlich könne man die Northeimer nicht mit Vechta vergleichen. „Das ist ein Unterschied wie Tag und Nacht“, sagt der Manager, und fügt selbstkritisch hinzu: „Mit dieser Leistung hätten wir gegen Vechta auch nicht gewonnen.“

Die nächste Herausforderung wartet am 19. Oktober auf die Bröckeler. Dann kommt der USC Braunschweig II zu Besuch. „Das wird ein schweres Spiel. Die Jungs spielen seit vielen Jahren in der Regionalliga. Da müssen wir konstant und noch abwehrsicherer spielen, um eine Chance zu haben“, sagt Knitter.

Von David Sarkar