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Lokalsport Bröckeler qualifiziert sich für Hindernislauf-Weltmeisterschaft
Sport Sport regional Lokalsport Bröckeler qualifiziert sich für Hindernislauf-Weltmeisterschaft
00:33 24.02.2018
Auf dem Sattel eines Rennrads startete die sportliche Karriere von Hannes Gumprecht. Mittlerweile hat er Pedale und Räder gegen Dreck und Hindernisse eingetauscht.  Quelle: Sportograf
Bröckel

BRÖCKEL. Qualifiziert hat er sich bereits für die Teilnahme. Doch noch kann er nicht jubeln. Denn zum einen wartet er noch auf seine offizielle Starterlaubnis und zum anderen muss er bis Oktober noch ordentlich Geld sparen. So eine Teilnahme in London inklusive Flug und Unterkunft kann ganz schön teuer werden. Und Gumprecht ist noch Schüler. „Ich hoffe, dass ich bis dahin einen Ausbildungsplatz habe“, sagt der 19-Jährige, der sich aktuell für eine Ausbildung zum Fertigungsmechaniker bewirbt.

Gumprecht sucht auch noch Sponsoren, die dann über seine Facebook-Seite Werbung schalten sollen. Doch darauf will er sich nicht verlassen. Obwohl Facebook ihm bislang Glück gebracht hat. Denn über ein Gewinnspiel bei der Social-Media-Plattform hat er seinen Startplatz beim „Spartan Race OCR“ in Valmorel (Frankreich) gewonnen. Und mit einer guten Leistung bei dem „Spartanerrennen“ hat er sich für die Teilnahme an der Weltmeisterschaft qualifiziert.

Dass der junge Athlet bereits die Chance erhält, sich mit den besten Hindernisläufern der Welt zu messen, zeigt sein enormes Talent. Denn Gumprecht ist noch nicht lange dabei und eigentlich kommt er aus einer ganz anderen sportlichen Ecke. Der Schüler saß nämlich zunächst fest im Sattel eines Rennrads. Doch im Jahr 2015 suchte er eine Möglichkeit, auch bei Schnee und Eis Sport zu machen und entschied sich fürs Laufen. „Das klappte auf Anhieb sehr gut“, sagt Gumprecht. Und so suchte er immer neue Herausforderungen.

Mit seinen Freund Enrico Sommer gründete er eine Laufgruppe. Sommer war es dann, der den 19-Jährigen auf die Idee brachte, mit den Hindernisläufen anzufangen. Es dauerte nicht lange, da meldeten sich beide für den „Gettingtough“-Lauf an. „Da habe ich Blut geleckt“, sagt Gumprecht. Seitdem nimmt er regelmäßig an Hindernisläufen teil. Dabei startet er aktuell für das Team „Free OCR Runners“.

Vor einem Rennen trainiert er unter anderem auf Spielplätzen das Hangeln an Eisenstangen. Zur Abhärtung für die Winterläufe geht er auch mal im Frühjahr in der Aller baden. Dazu kommen zahllose weitere Übungen, die seine Muskeln stärken und die er hauptsächlich durch Anleitungen aus dem Internet bezieht. „Die Hindernisse sind immer anders und bieten reichlich Abwechslung“, beschreibt Gumprecht den besonderen Reiz seines Hobbys.

Und auch wenn er dafür besonders fit sein muss, zählt er keine Kalorien. „Ab und zu mal eine Salamipizza muss auch mal sein“, so der junge Sportler. Solange man sich ausreichend bewegt, sei das kein Problem.

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